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Bank
Eine Bank ist eine Einrichtung, von der Sie sich Geld leihen können - vorausgesetzt, Sie können nachweisen, daß Sie es nicht brauchen.
(Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1910)
Bankett
Als Bankett bezeichnet man eine Veranstaltung, bei der man ißt, was einem nicht schmeckt, bevor man zu Leuten, die einen nicht interessieren, über Dinge spricht, von denen man keine Ahnung hat.
(anonym)
Bankier
Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint
und der ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt.
(Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1903)
Barbarei
Das gegenseitige Aufrechnen der Unmenschlichkeit entschuldigt nicht für die eigene Barbarei.
(Harold Nash, englischer Bomber-Pilot im 2. Weltkrieg, *1921)
Bart
Der Bart als Geschlechtszeichen mitten im Gesicht ist obszön. Daher gefällt er den Weibern.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph 1788-1860)
Nicht jeder, der einen Bart trägt, ist schon ein Philosoph.
(Arabisches Sprichwort)
Die Vorliebe der Männer für Vollbärte hängt mit der Emanzipierung der Frau zusammen. Denn beim Vollbart kommt auch die emanzipierteste Frau nicht mit.
(George Hamilton, amerikan. Schauspieler, *1939)
Bauer
Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht. Würde der Städter kennen, was er frißt, er würde umgehend Bauer werden.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
Beamter
Wenn Beamte länger arbeiten, heißt das nicht automatisch, daß auch mehr geleistet wird.
(Tyll Necker,Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI))
Die Empfindlichkeit einer Mimose steht in keinem Verhältnis zur Empfindlichkeit eines Beamten.
(Edmund Kreuzner, Journalist u. Hörfunkautor)
Bedürfnisse
Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.
(Franz Werfel, tschech. Schriftsteller, 1890-1945)
Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu
sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.
(Epikur von Samos, griech. Philosoph, 341-271 v.Chr.)
Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.
(Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
Begeisterung
In Dir muß brennen, was Du in anderen entzünden willst.
(Augustinus, abendl. Philosoph, 354-430)
Begierde
Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.
(Mahatma Gandhi, indischer Freiheitskämpfer, 1869-1948)
Beginn
Wenn nicht jetzt, wann dann?
(Talmud)
Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muß man erst richtig anfangen.
(Konrad Adenauer, 1. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, 1876-1967)
Beharrlichkeit
Beharrlichkeit wird zuweilen mit Eigensinn verwechselt.
(August von Kotzebue, dt. Schriftsteller, 1761-1819)
Behörde
Wir sollten Teile von Behörden für ein Jahr schließen und hinterher fragen, ob es irgend jemand gemerkt hat.
(Helmuth Frahm, deutscher Politiker)
Beichte
Die meisten Menschen beichten am liebsten die Sünden anderer Leute.
(Graham Greene, engl. Schriftsteller, 1904-1991)
Beifall
Niemanden stört eine Unterbrechung, wenn es Beifall ist.
(Kin Hubbard, amerikan. Humorist u. Karikaturist, 1868-1930)
Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang.
(Christian Friedrich Hebbel, dt. Schriftsteller, 1813-1863)
Beispiel
Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.
(Seneca, röm. Dichter u. Phil., 4 v. Chr. - 65 n.Chr.)
Wenige Dinge auf Erden sind lästiger als die stumme Mahnung, die von einem guten Beispiel ausgeht.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)
Bekenntnis
Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas Lächerliches.
(Georges Bernandos, frz. Dichter, 1888-1948)
Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Es gäbe wenig Gläubige auf der Welt, kennten sie ihre Glaubensgeschichte so gut wie ihr Glaubensbekenntnis.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)
Beleidigung
Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
(J.J. Rousseau, schweizer.-frz. Phil., 1712-1778)
Jemanden zu sagen Idiot - das ist keine Beleidigung, sondern Diagnose.
(Julian Tuwim, poln. Lyriker u. Übersetzer, 1894-1953)
Fühlst du dich von jemand beleidigt, so stellst du dich geistig unter ihn.
(östliche Weisheit)
Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben.
(Rousseau, schw.-frz. Phil.; 1712-1778)
Man beleidigt öfter mit Wahrheiten als mit Lügen.
(Charles Tschopp, schweiz. Aphoristiker, 1899-1982)
Verunglimpfungen sind für den, der sie ausspricht, schimpflicher als für den, dem sie gelten.
(Plutarch, griechischer Philosoph & Historiker, 45-125 n.Chr.)
Beliebtheit
Jeden Erfolg, den man erzielt, schafft einen Feind. Man muß mittelmäßig sein, wenn man beliebt sein will.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.
(Konrad Adenauer, dt. Politiker, 1876-1967)
Berater
Ein Berater ist jemand, der dir deine Armbanduhr wegnimmt, um dir zu sagen, wie spät es ist.
(Roy Kinnear, engl. Komiker, 1934-1988)
Bescheidenheit
Bescheidenheit ist die zarte Kunst, deinen Charme zu erhöhen, indem du vorgibst, seiner nicht gewahr zu sein.
(Oliver Herford, amerikanischer Schriftsteller, 1863-1935)
Hüte dich vor Bescheidenen; du ahnst nicht, mit welch gerührtem Stolz sie ihre Schwächen hegen.
(Arthur Schnitzler, österr. Dramatiker u. Erzähler, 1862-1931)
Bescheidenheit bei mittelmäßigen Fähigkeiten ist bloße Ehrlichkeit. Bei großen Taten ist sie Heuchelei.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Bescheidenheit ist die letzte Raffinesse der Eitelkeit.
(Jean de La Bruyère, frz. Schriftsteller, 1645-1696)
Besitz
Der Besitz macht uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht.
(Jean Paul, deutscher Dichter, 1763-1825)
In neunundneunzig von hundert Fällen lohnt es sich nicht, ein Ding aufzubewahren. Es nimmt nur Raum
fort, belastet dich; hast du schon gemerkt, daß du nicht die Sachen besitzt, sondern daß sie dich besitzen?
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Besserwisser
Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man recht haben und ein Idiot sein kann.
(Martin Kessel, dt. Schriftsteller, 1901-1990)
Beständigkeit
Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit.
(Hans Jacob Christoph von Grimmelshausen, dt. Erzähler, 1621-1676)
Der Wechsel allein ist das Beständige.
(A. Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Bestimmung
Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, daß ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt.
(Jose Ortega y Gasset, span. Kulturphil., 1883-1955)
Beten
Nec tempora perde precando! - Verliere keine Zeit durch Beten!
(Ovid, röm. Dichter, 43 v. Chr. - 18 n. Chr.)
Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten, wenn man fest daran glaubt.
(Japanisches Sprichwort)
Betrug
Wenn du mich einmal betrügst - deine Schande. Wenn du mich zweimal betrügst - meine Schande.
(Chinesisches Sprichwort)
Versicherungsbetrug ist keine Einbahnstraße. Viel häufiger fühlt sich der Versicherte betrogen.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
Bewunderung
Wir lieben immer die, welche uns bewundern, aber nicht immer die, welche wir bewundern.
(La Rouchefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Ein Dummer findet immer einen noch Dümmeren, der ihn bewundert, aber er kann sich nicht willentlich verheimlichen, daß dieser Dumme ein Dummer ist.
(Simone de Beauvoir, frz. Schriftstellerin, 1908-1986)
Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.
(Jean-Jaques Rosseau, schw.-frz. Philosoph, 1712-1778)
Glaubst Du, man könne in Bewunderung mit etwas verkehren, ohne es nachzuahmen?
(Platon, griech. Philosoph, 427-347 v.Chr.)
Bewunderung ist eine sehr kurzlebige Leidenschaft, die sofort verfällt, sobald man mit ihrem Gegenstand näher bekannt wird.
(Joseph Addison, engl. Dichter, 1672-1719)
Für das Wohlbefinden einer Frau sind bewundernde Männerblicke wichtiger als Kalorien und Medikamente.
(Francoise Sagan, französische Schauspielerin, *1935)
Beziehungen
Zu guten Beziehungen gelangt man am schnellsten, wenn man den Eindruck erweckt, sie zu besitzen.
(Siegmund Graff, dt. Schriftsteller & Aphoristiker, 1898-1979)
Bibel
Bibel : Das heilige Buch unserer Religion, im Unterschied zu den falschen und profanen Schriften, auf denen alle anderen Glaubenslehren beruhen.
(Ambrose Bierce, amerikan. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914)
Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion.
(G. E. Lessing, dt. Dichter, 1729-1781)
Es ist eine leichte Sache, hungernde Menschen zu bekehren, wenn man ihnen entgegenkommt mit der Bibel in der einen und einem Stück Brot in der anderen Hand.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Wer mir eine Bibel schenkt, verschenkt Papier.
(unbekannt)
Die Bibel, das konservativste Buch der Weltliteratur, das Buch, mit dem man Todesstrafe,
Obrigkeitsstaat, ewiges Bleiben von reich und arm, Kapitalistenausbeutung und Ausgebeutet-Sein begründen kann.
(Helmut Gollwitzer, dt. evangelischer Theologe, 1908-1993)
Die Bibel - und zwar nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament - ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet.
(Franz Buggle, dt. Psychologe, *1933)
Das Problem aller Religionen, ob Christentum, Judaismus oder Islam: Heilige Bücher sind stets manipuliert worden, interpretiert nach den Interessen der religiösen Machthaber.
(Fatima Mernissi, marokkanische Schriftstellerin und Soziologin)
Die Bibel mag immer die richtige Quelle sein, um ein Zitat zu finden, mit dem literarisch oder rhetorisch Staat zu machen ist. In ihrer Gesamtheit jedoch wird sie auch von Gläubigen inzwischen als der Versuch kritisiert, Erwachsenen mit Kinderbüchern beizukommen.
(Klaus Brandstetter)
Das Neue Testament ist keine Heilige Schrift, keine Historiographie, sondern Literatur, und zwar Tendenz- und Propagandaliteratur.
(unbekannt)
Das Neue Testament ist ein Manifest der Unmenschlichkeit, ein großangelegter Massenbetrug; es verdummt die Menschen, statt sie über ihre objektiven Interessen aufzuklären.
(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)
Die beiden Testamente zusammengenommen gaben dem Rechthaber, dem Frömmler, dem Parteigänger, dem Wortklauber, dem Bürokraten, dem Zuchtmeister und dem Sadisten die Möglichkeit, ihren Willen mit dem
Schein einer Rechtfertigung zu versehen, und dies ist so bis auf den heutigen Tag geblieben.
(M. Searle Bates, Professor für Geschichte an der Universität Nanking, 1897-1978)
Ich war aber in dieser Zeit allmählich dahin gekommen, einzusehen, daß dem alten Testament - mit seiner offensichtlich falschen Weltgeschichte, mit seinem babylonischen Turm, mit dem Regenbogen als Zeichen usw. und seiner Art, Gott Gefühle eines rachedurstigen Tyrannen zuzuschreiben - nicht mehr Glauben zu schenken sei als den heiligen Schriften der Hindus oder dem Glauben irgendeines Wilden.
(Charles Darwin, engl. Naturforscher, 1809-1882)
Die Bibel berichtet mehr als hundertmal von durch Gott befohlenem Mord und Völkermord sowie von 600 weiteren Morden und Massenmorden und rund 1000 Zorn- u. Strafaktionen eines blindwütigen Gottes.
(Peter Fürer, schweizer Autor, 'Was die Kirchen verheimlichen')
Wenn die Bibel vielen heutigen Menschen suspekt geworden ist, so doch nicht zuletzt, weil die Seelenhirten sie schonungslos gequetscht und geschüttelt haben, um für jeden privaten Bedarf ein Pflästerchen und ein Trostbonbon, um für jeden noch so politischen Bedarf die passende Auslegung zu finden.
(Rudolf Augstein, dt. Publizist u. Herausg. d. 'Spiegel', 1923-2002)
Die Offenbarung Gottes in der Bibel folgt nicht einmal aus christlichen Begriffen. Wenn er sich offenbaren wollte, so hätte er vermöge seiner Liebe, die es ihm nicht erlaube, die Menschen irre zu führen, und vermöge seiner Allmacht, die es ihm möglich machte, ein Buch liefern zu müssen, welches über alle Mißdeutung erhaben war und von jedem erfaßt werden konnte.
(Friedrich Hebbel, dr. Schriftsteller & Dichter, 1813-1863, Tagebücher)
Das Neue Testament ist das Produkt neurotischer Spießer. Die menschliche Sexualität gilt nicht als Quelle von Lust, sondern als Quelle von Angst, nicht als Medium der Liebe, sondern als Medium der Sünde. Alles
Naturhafte und Körperliche wird - teils offen, teils versteckt - geächtet.
(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)
Die Bibel ist ein Buch, von Menschen geschrieben, wie alle Bücher. Von Menschen, die etwas anders waren als wir, weil sie in etwas anderen Zeiten lebten, etwas simpler in manchen Stücken waren als wir, dafür aber auch sehr viel unwissender. Also ein Buch, worin manches Wahre und manches Falsche, manches Gute und manches Schlechte enthalten ist.
(G.C. Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742-1799)
Das gefährlichste aller Bücher in weltgeschichtlicher Hinsicht, wenn durchaus einmal von Gefährlichkeit die Rede sein sollte, ist doch wohl unstreitig die Bibel, weil wohl kein anderes Buch so viel Gutes und Böses im Menschengeschlecht zur Entwicklung gebracht hat.
(Goethe, zu Johann Daniel Falk, 10.11.1810)
Die Päpste und ihre Helfershelfer waren so sehr davon überzeugt, daß ihre Macht ausschließlich auf der Unwissenheit beruht, daß sie immer wieder die Lektüre des einzigen Buches verboten haben, das ihre Religion verkündet; sie sagten: Hier ist euer Gesetz, und wir verbieten euch, es zu lesen; ihr erfahrt daraus nur, was wir euch zu lehren geruhen. Diese absonderliche Tyrannei ist unbegreiflich, und trotzdem gibt es sie. Jede Bibel in lebender Sprache ist verboten; erlaubt ist sie nur in einer Sprache, die nicht mehr gesprochen wird.
(Voltaire, franz. Schriftsteller, 1694-1778)
Bildung
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht.
(George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
Die Bildung eines Menschen zeigt sich am deutlichsten in seinem Verhalten gegenüber Ungebildeten.
(Hans Kilian, deutscher Schriftsteller)
Gebildet sein heißt: Sich nicht merken zu lassen, wie schlecht man ist.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Bildung zeigt sich bei Mann und Weib darin, wie sie sich streiten.
(Georg Bernard Shaw, irischer Schriftst., 1856-1950)
Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
(Georg Simmel, dt. Philosoph u. Soziologe, 1858-1918)
Bildung zeigt sich bei Mann und Weib darin, wie sie sich streiten.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Ich habe mich nie für ungebildet gehalten. Als gebildet wurden mir immer Leute vorgestellt, die Latein oder Griechisch konnten, in die Oper gingen und Jahreszahlen wußten. Die Vorgänge in einem Kippschalter waren ihnen allerdings ein Mysterium.
(Helmar Nahr, dt. Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler, 1931-1990)
Das Halbverstandene und Halberfahrene ist nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind.
(Theodor Adorno, dt. Philosoph u. Soziologe, 1909-1969)
Die Ungebildeten haben das Unglück, das Schwere nicht zu verstehen, dagegen verstehen die Gebildeten häufig das Leichte nicht, was ein noch viel größeres Unglück ist.
(Franz Grillparzer, österreichischer Schriftsteller, 1791-1872)
Gebildet ist, wer Parallelen zu sehen vermag. Dummköpfe sehen immer wieder etwas ganz Neues.
(Sigmund Graff, dt. Schriftsteller & Aphoristiker, 1898-1979)
Bildung im zwanzigsten Jahrhundert erfordert vor allem und zunächst die instinktsichere Abwehr überzähliger Informationen.
(Hans Kasper, dt. Hörspielautor, Lyriker u. Satiriker, *1916)
Blickwinkel
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Excupery, frz. Schriftst., 1900-1944)
Blitz
Ein Blitz sollte sich schämen, im Blitzableiter zu enden.
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Der Blitz schlägt ein, wo er will und wann er will. Aber es gibt Gipfel, die ihn anziehen.
(Romain Rolland, franz. Dichter, 1866-1944)
Böse Menschen
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
(Albert Einstein, dt.-amerikan. Physiker, 1879-1955)
Auf die bösen Menschen ist Verlaß. Sie ändern sich nicht.
(William Faulkner, amerikan. Schriftsteller, 1897-1962)
Böse Menschen haben keine Lieder - aber oft eine Stereoanlage.
(Robert Lembke, dt. Showmaster, 1913-1989)
Böses
Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.
(Sextus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.)
Es gibt eine Menge Dinge in der Welt, die ich gerne anders hätte, als sie in Wirklichkeit sind; aber in einer Welt ohne Böses würde das Leben nicht lebenswert sein.
(T.S. Eliot, engl. Dichter, 1888-1965)
Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, daß es verborgen bleibt;
wenn man Gutes tut, daß es bemerkt wird.
(Ludwig Fulda, dt. Bühnenautor, 1862-1939)
Wer nichts Böses tut, hat damit noch nichts Gutes getan.
(Heinrich Waggerl, österr. Erzähler, 1897-1973)
Erst das Böse gibt dem Guten seine Leuchtkraft.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)
Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916, Aphorismen)
Die einzige Voraussetzung für den Triumph des Bösen ist, daß gute Menschen nichts tun.
(Edmund Burke, britischer Staatsmann, 1729-1797)
Was mich erschreckt ist nicht die Zerstörungskraft der Bombe, sondern die Explosivkraft des menschlichen Herzens zum Bösen!
(Albert Einstein, dt.-amerikan. Wissenschaftler, 1879-1955)
Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man läßt.
(Wilhelm Busch, Helene)
An sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.
(Shakespeare, Hamlet)
Bosheit
Ohne ein bißchen Bosheit kann man unmöglich witzig sein.
(Thomas Babington Macauly, schottischer Politiker u. Historiker, 1800-1859)
Boygroups
Wann ist das Zeitalter von Boygroups vorbei? Wenn Gott aufhört, kleine Mädchen zu machen.
(Lou Pearlman, Produzent von O-Town, N'Sync, Natural u. Backstreet Boys über die Trends in der Pop-Musik, 2002)
Bücher
Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- u. Rückseite.
(Robert Lembke, dt. Quizmaster, 1913-1989)
Ein Klassiker ist etwas, das jeder gelesen haben und niemand lesen möchte.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)
Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher, die der Welt ihre eigene Schande zeigen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen: Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch.
(Ferdinando Galiani, ital. Schriftsteller, 1728-1787)
Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muß es besitzen.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.
(Heinrich Heine, dt. Scchriftsteller, 1797-1856)
Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen.
(Ernest Hemingway, amerikan. Schriftst., 1899-1961)
Man sollte auch gute, ja, ausgezeichnete Bücher verbieten, bloß damit sie mehr gelesen und beachtet werden.
(Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)
Klassiker sind Dichter, die man loben kann, ohne sie gelesen zu haben.
(Gilbert Keith Chesterton, engl. Schriftsteller, 1874-1907)
Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten
gefallen ist, gehört meiner Meinung nach die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben.
(Georg C. Lichtenberg, dt. Schriftsteller u. Physiker, 1742-1799)
Bücher sind oft die besten Freunde. Aber sie sollten nicht die einzigen in unserem Leben sein.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)
Ich mache mir Sorgen, daß geistig instabile Leser meine erfundene Gewalt in der Realität begehen könnten. Ich fürchte, es könnte schon geschehen sein.
(Stephen King, amerikan. Bestsellerautor)
Ein Buch ist ein Spiegel, aus dem kein Apostel herausgucken kann, wenn ein Affe hineinblickt.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742-1799)
Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.
(Francis Bacon, engl. Staatsmann u. Philosoph, 1561-1626)
Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert, und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Schriftsteller, 1742-1799)
Es ist kein Zufall, dass immer da, wo der Geist als eine Gefahr angesehen wird, als erstes die Bücher verboten, die Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunkmeldungen einer strengen Zensur ausgeliefert werden; zwischen den Zeilen, auf dieser winzigen Schlußlinie des Druckers, kann man Dynamit genug anhäufen, um Welten in die Luft zu sprengen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)
Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.
(Goethe, Maximen und Reflexionen)
Ein guter Spruch ist die Wahrheit eines ganzen Buches in einem einzigen Satz.
(Theodor Fontane)
Bürokratie
Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter,
die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter,
die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den
Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter.
(unbekannt)
Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
(Wernher Freiherr von Braun, amerikan. Physiker u. Raketenforscher, 1912-1977)
Daß man mit Dienst nach Vorschrift die Urheber der Vorschriften lächerlich machen kann, ist eine herrliche Pointe der Bürokratie.
(Cyril Northcote Parkinson, englischer Historiker und Publizist, 1909-1993)
Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet. Die Kosten der Überführung der Leiche oder Urne vom Sterbeort an den Familienwohnsitz sind reisekostenrechtlich nicht erstattbar.
(Auszug aus dem Bundesreisekostengesetz vom 13.11.1973)
C
Cannabis
Nicht Cannabis ist ein Risiko für die Gesellschaft, sondern seine Unterdrückung.
('Lancet', brit. Ärzteblatt)
Eine Rechtsprechung, die an der grundsätzlichen Kriminalisierung von Cannabis festhält, geht an medizinischen Erkenntnissen vorbei.
(Dr. Ellis Huber, Präsident der Ärztekammer Berlin)
Ein Joint gilt als Teufelswerk, aber das Oktoberfest mit seinen Bierleichen ist ein gesellschaftliches Ereignis - das ist doch verlogen.
(Matthias Böttcher, dt. Landtagsabgeordneter)
Chance
Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie kann deine Chance sein.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
Die Chance klopft öfter an, als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause.
(Will Rogers, amerikanischer Schriftsteller, 1879-1935)
Chaos
Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt.
(Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)
Je mehr wir planen, regeln, reglementieren, desto mehr nimmt das Chaos zu. Das mußte man einmal einsehen: das Chaos ist die Ordnung.
(Aurel Schmidt)
Woraus hat Gott die Welt erschaffen? Aus dem Chaos. Chaos war Inspiration für Gott. Und warum sollen wir als Kinder Gottes nicht aus dem Chaos schöpfen?
(Giancarlo del Monaco, italienischer Regisseur, Intendant der Bonner Oper)
Es herrscht Chaos. Wir befinden uns auf einer Drehscheibe, die Richtung in die Zukunft ist noch nicht gefunden. Vielleicht muß diese Menschheit untergehen, damit eine andere entstehen kann.
(Stanislav Lem, polnischer Schriftsteller, *1921)
Die Summe der Einzelinteressen ergibt nicht Gemeinwohl, sondern Chaos.
(Manfred Rommel, deutscher Politiker, *1928)
Charakter
Der Charakter eines Menschen läßt sich leicht daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die
nichts für ihn tun können.
(anonym)
Ein guter Charakter kann zuweilen den Erfolg im Leben außerordentlich behindern.
(unbekannt)
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich.
(Hermann Hesse, dt. Schriftsteller, 1877-1962)
Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühle aufbringen.
Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge
eines Freundes zu freuen.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemanden zeigt.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)
Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter.
(Gaius Suetonius, röm. Schriftsteller u. Anwalt, 70 n.Chr.-???)
Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Willst du den Charakter eines Menschen kennen, gib ihm Macht.
(Abraham Lincoln, amerikanischer Staatsmann, 1809-1865)
Der Charakter des Menschen sitzt nicht im Verstande, sondern im Herzen.
(Friedrich Heinrich Jacobi, dt. Philosoph, 1743-1819)
Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Man erkennt den Charakter eines Menschen an den Späßen, über die er lacht.
(Alfred Biolek, dt. TV-Moderator u. Jurist, *1934)
Die Stärke des Charakters ist oft nichts anderes als eine Schwäche des Gefühls.
(Arthur Schnitzler, österr. Dramatiker u. Erzähler, 1892-1931)
Eine Kleinigkeit verrät oft mehr von dem Charakter eines Menschen als eine große Tat.
(Friedl Beutelrock, dt. Schriftstellerin, 1889-1958)
Der wahre Charakter eines Armen offenbart sich erst dann, wenn er reich geworden ist.
(Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker, *1926)
Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)
Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
(Ödön von Horvath, österr. Dramatiker u. Erzähler, 1901-1938)
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, *1926)
Von den Menschen verkannt zu werden, ohne Verbitterung zu spüren -- ist das nicht auch eine Eigenschaft des Edlen?
(Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v. Chr.)
Charakterlosigkeit
Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg zur Nullität und Charakterlosigkeit.
(Christian Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Charme
Fast jede Frau ist schön, wenn sie Charme hat.
Fast jede Frau hat Charme, wenn sie Scham hat.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
Charme ist das, was manche Leute haben, bis sie beginnen, sich darauf zu verlassen.
(Simone de Beauvoir, franz. Schriftst., 1908-1986)
Charme ist im Menschen wie das Brennen beim Feuer, das Leuchten bei der Kerze, das Funkeln bei kostbaren Steinen, Gold und Silber. Es ist etwas geistiges.
(Li Liweng)
Bescheidenheit ist die zarte Kunst, deinen Charme zu erhöhen, indem du vorgibst, seiner nicht gewahr zu sein.
(Oliver Herford, amerikan. Schriftsteller, 1863-1935)
Charme ist Charakter, der sich von seiner schönsten Seite zeigt.
(Lothar Schmidt, deutscher Politologe und Schriftsteller)
Der Charme hat seinen Sitz in der Seele.
(Sigmund Graff, deutscher Schriftsteller, 1898-1979)
Chef
Chefs sind auch nur Menschen - sie wissen es nur nicht.
(Karl Schwarzer)
Christentum
Ich bin überzeugt, daß die christliche Religion seit Konstantin mehr Menschen vernichtet hat als es heute Einwohner in Europa gibt.
(Voltaire, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1694-1778)
Die Behauptung, das Christentum habe einen erhebenden Einfluß auf die Moral, kann nur aufrechterhalten werden, wenn man sämtliche historischen Beweise ignoriert oder fälscht.
(Bertrand Russell, brit. Philosoph, Mathematiker u. Sozialkritiker, 1872-1970, 'Warum ich kein Christ bin')
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage steht.
(Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Phil., 1875-1965)
Die neunte Landplage, die Gott den Menschen schickte, war eine dichte Finsternis. Sie brütete über Ägypten drei Tage lang. Die zehnte Landplage war eine Finsternis, die sich über ganz Europa und Amerika verbreitete, und sie hat 1900 Jahre gedauert. Das dürfte genug sein.
(Arnulf Øverland, norweg. Schriftsteller, 1889-1968, Das Christentum, die zehnte Landplage)
Gestatten Sie mir, Ihnen zu sagen, daß unsere heutigen Religionen der Religion Christi so wenig gleichen wie der der Irokesen. Jesus war ein Jude, und wir verbrennen Juden. Jesus predigte Duldung, und wir verfolgen. Jesus predigte eine gute Sittenlehre, und wir üben sie nicht aus. Jesus hat keine Dogmen aufgestellt, die Konzile aber haben reichlich dafür gesorgt. Kurz, ein Christ des 3. Jahrhunderts ist einem Christen des 1. gar nicht mehr ähnlich.
(Friedrich der Große, preuß. König, 1712-1786)
Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität.
(Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, 'Warum ich kein Christ bin')
Unsere abendländische Kultur, auf Altertum und Renaissance beruhend, ist im härtesten Kampf gegen die ausgesprochen kulturhemmenden Kräfte des Christentums entstanden!
(Arno Schmidt, dt. Schriftsteller, 1914-1979)
Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in Übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist.
(Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, Autobiographie)
...Einzig das Christentum hat das Folter- und Hinrichtungswerkzeug des Kreuzes zu seinem Symbol erhoben, das Wohn-, Schul-, Kranken- und Gerichtsräume "schmückt". ... Das Christentum zog dann auch von Anfang an eine blutige Spur durch die Geschichte, wie keine andere Religion.
(Ernst von Xylander, Psychologe)
Das Christentum hat verständlicherweise später alles zu seinen Gunsten umgedeutet, denn Geschichte wird von den Siegern geschrieben.
(Johannes Lehmann)
Das Christentum ist eine gewaltige Macht. Daß zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen - das ist eine große Leistung.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als daß sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.
(Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag IV, Über die staatsbürgerliche Religion)
Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch.
(Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)
Wer sich über das Christentum nicht empört, kennt es nicht.
(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)
Zum Christentum wird man nicht geboren, man muß dazu nur krank genug sein.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Was wäre aus dem Christentum als Religion der Liebe geworden - wir wissen es nicht.
Es ist in institutionalisierter Form als die Religion des Schwertes und des Hasses alt geworden.
(Alexander Mitscherlich, dt. Psychoanalytiker, 1908-1982)
Die Religion der Liebe, die christliche, ist seit mehr als achtzehn Jahrhunderten gegen alle Andersdenkenden eine Religion des Hasses, der Verfolgung, der Unterdrückung gewesen. Keine Religion der Welt hat der Menschheit mehr Blut und Tränen gekostet als die christliche, keine hat mehr zu Verbrechen der scheußlichsten Art Veranlassung gegeben; und wenn es sich um Krieg und Massenmord handelt, sind die Priester aller christlichen Konfessionen noch heute bereit, ihren Segen zu geben, und hebt die Priesterschaft der einen Nation gegen die feindlich ihr gegenüberstehende Nation flehend die Hände um Vernichtung des Gegners zu einem und demselben Gott, dem Gott der Liebe, empor.
(August Bebel, dt. Politiker und Mitbegründer der SPD, 1840-1913)
Die positiven ganzheitlichen Erfahrungen vieler Naturreligionen hat das Christentum ausgemerzt. An die Stelle des Sanften, Lebensbewahrenden ist das Harte, Zerstörerische getreten. Die weißen Europäer, die als Konquistadoren, als Eroberer mit dem Schwert ihren Glauben verbreiteten, haben den Völkern Amerikas und Afrikas nicht nur die Lebensgrundlagen geraubt, sondern mit der Zerstörung der Religionen auch die kulturelle Identität. Und sie haben überall hin ihre unchristliche Philosophie mitgebracht: Besitz- und Profitsucht.
(G. Wallraff, dt. Publizist, *1942)
Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen...sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht... Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste
Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist - ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
'...nennen sich Christen,
und unter ihrem Schafspelz
sind sie reißende Wölfe.
(J. Wolfgang v. Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
'Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.'
(F. Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Christen, die ihren Kriegsdienst unter den Augen Gottes ableisten, haben ihr Handwerk des Tötens immer so verstanden, daß sie es im Namen der Liebe übten.
(Der protestantische Theologe Thielicke nach dem zweiten Weltkrieg)
Keine Religion hat so viele Menschenopfer gefordert und auf eine so schmähliche Weise hingeschlachtet als diejenige, die sich rühmt, sie für immer abgeschafft zu haben.
(Bruno Bauer, dt. ev. Theologe u. Philosoph, 1809-1882)
Das Christentum ist theoretisch der friedliebendste, praktisch aber der blutrünstigste Glaubensverband der Weltgeschichte.
(Karlheinz Deschner, dt. Historiker, *1924, 'Die Kirche des Unheils')
Seit Konstantin wurden Heuchelei und Gewalt zum Kennzeichen der Kirchengeschichte, wurde der Massenmord zur Praxis einer Religion. Einen zu töten war strikt verboten, Tausende umzubringen ein gottgefälliges Werk. Das Ganze nennt man nicht Geisteskrankheit, das Ganze heißt Christentum.
(Karlheinz Deschner, 'Die Kirche des Unheils')
Alles, was im Christentum Wahres ist, findet sich auch im Brahmanisnus und Buddhaismus.
(Schoppenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Ich frage mich vieles, vor allem das eine: Wie ist es möglich, daß 800 Millionen Christen diese Welt so wenig zu verändern vermögen, eine Welt des Terrors, der Unterdrückung, der Angst.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)
Das Christentum ist heute ein Leichnam, der nur noch dank der künstlichen Sauerstoffzufuhr seitens interessierter Politiker, Theologen und Kirchenfunktionäre den Anschein von Lebendigkeit zu erwecken vermag.
(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)
Vor dem Sieg des Christentums verlangt man, daß der Staat keinen zu einer bestimmten Gottesverehrung zwingen darf, dann aber verlangt man im dem gleichen Ton, daß er alle zur eigenen Gottesverehrung der Christen zwingen muß, und zwar mit Anwendung aller Gewalt.
(Carl Schneider, Theologe)
Man raubt, stiehlt, lügt, plündert. Wie aber nennt man's? Kolonisieren, zivilisieren, Kultur verbreiten. Man mordet, meuchelt, massakriert. Die 'logificatio post festum' aber nennt es: Seelsorge, Christentum, Dienst am Ideal. So sind denn die Ideale nur Masken der Bestie Mensch. Wehe jedem, der dieses Spiel ernst nimmt. Wehe jedem, der daran glaubt.
(G. Lessing, dt. Dichter, 1729-1781)
Das ist der Grundgedanke: daß wir alle schlecht wären, hielten wir uns nicht an die christliche Religion. Mir scheint es, daß der größte Teil der Menschen, die sich daran gehalten hatte, außerordentlich schlecht war. Es ergibt die seltsame Tatsache, daß die Grausamkeit um so größer und die allgemeine Lage um so schlimmer waren, je stärker die Religion in ihrer vollen einer Zeit und je fester der dogmatische Glaube war.
(Bertrand Russell, brit. Philosoph, Mathematiker u. Sozialkritiker, 1872-1970; Warum ich kein Christ bin)
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß selbst Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander.
(Julian, römischer Kaiser, 331-363, genannt: Apostata, der Abtrünnige)
Das Beste was das Christentum hervorgebracht hat sind seine Ketzer.
(Ernst Bloch, dt. Philosoph, 1885-1977)
Die Christen lieben ihre Nächsten nicht. Und sie lieben sie nicht, weil sie an den anderen nie wirklich geglaubt haben. Die Geschichte lehrt uns, daß sie ihn, wo sie ihm begegnet sind, bekehrt oder vernichtet haben.
(Octavio Paz, mexik. Schriftsteller u. Nobelpreisträger, 1914-1998; Essays I)
Das Christentum unterscheidet sich von anderen Religionen durch seine größere Bereitschaft zu Verfolgungen.
(Bertrand Russell, brit. Philosoph u. Mathematiker, 1872-1970)
Christentum bedeutet heute zum großen Teil Paulus.
(G. Ricciotti, Theologe)
Einziger Grund, warum ich kein Kommunist bin: die Kommunisten. Der Grund, warum ich kein Christ bin: das Christentum.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)
Die guten Christen sind am gefährlichsten - man verwechselt sie mit dem Christentum.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)
Das Christentum ist die Religion der Sklaven; der Priester ist der Sklavenhalter, und die Sklaven sind die armen Sünder, die niederknieen und zu einem Gott beten, der auf ihre Gebete nicht hören wird.
(Anagărika Dharmapăla, Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933)
Wenn ein Christ wirklich kritisch ist, ist er kein Christ mehr. Er müßte ja alles über Bord werfen, was er glaubt, was ihm vorgeschrieben wird zu glauben.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)
Ich kann auch wirklich nicht einsehen, wie jemand wünschen kann, daß das Christentum wahr wäre, denn wäre es das, so würde die klare Sprache des Textes erweisen, daß Menschen die nicht Glauben, auf ewig bestraft
würden, und das würde meinen Vater, meinen Bruder und beinahe alle meine besten Freunde einschließen. - Dies ist eine verdammungswürdige Doktrin.
(Charles Darwin, britischer Naturforscher u. Begründer der Evolutionstheorie, 1809-1882)
Das Christentum braucht nur ein Jahrtausend in seiner Geschichte zurückzublättern: im Anfang war es wohl die Güte, die diese Religion hat zu gebären helfen - zur Macht gebracht hat sie die Gewalt.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Ich glaube, ich bilde mir sogar ein, daß ich zehnmal mehr "Religion", meinetwegen nenn's auch 'Christentum', im Leibe habe, als sämtliche Konsistorialräte Preußens zusammengenommen. Aber grade, weil ich so viel 'Religion', so viel wahres 'Christentum' in mir verspüre, bin ich gegen unsere kirchliche Luderpfaffenwirtschaft! Ich verwerfe jegliches Dogma! Zwischen mich und mein Gefühl soll sich nichts, aber auch nichts drängen! Das wäre wahrhaftig das Letzte, worin ich fremde Einmischung dulden würde. Ich bin also aus Religion gegen die Religion!
(Arno Holz, dt. Schriftsteller, 1863-1929)
Die Heiden haben das Leben vergöttert, die Christen den Tod.
(Germaine de Staël, franz. Schriftstellerin, 1755-1817)
Die erlaubte Bösartigkeit Andersgläubigen, Heiden, Atheisten gegenüber ist ein fester Bestandteil der Regulative dieser Kultur, die sich bei uns auf Christus beruft.
(Alexander Mitscherlich, dt. Psychoanalytiker, 1908-1982)
Niemand ist ein ärgerer Feind des Christentums als das Christentum.
(Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-1996)
Nun lehrt eine fast zweitausendjährige Erfahrung, daß die christlichen Herrscher Verträge gebrochen, Gedanken geknechtet, die menschliche Gewissensfreiheit vergewaltigt, und das sie getötet und gefoltert und versklavt haben.
(Rudolf Augstein, dt. Publizist u. Herausg. d. 'Spiegel', 1923-2002)
Von Nichts kann man nicht leben, hört man oft, besonders vom Pfarrer. Und gerade die Pfarrer bringen es zuwege: das Christentum existiert nicht, - aber sie leben davon.
(Sören Kierkegaard, dänischer Theologe und Philosoph, 1813-1855)
Ein Blutstrom fließt durch achtzehn Jahrhunderte, und an seinen Ufern wohnt das Christentum.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller,1786-1837)
Der entsetzliche Unsinn des Mythus von einem Gotte, der sich für den Ungehorsam eines seiner Geschöpfe durch furchtbare Martern an seinem Sohne rächt, ist viele Jahrhunderte nicht bemerkt worden. Die größten Geister wie Galilei, Newton, Leibniz haben auch nicht einen Augenblick darüber nachgedacht, daß die Wahrheit solcher Legenden bezweifelt werden könnte.
(Gustave Le Bon, frz. Psychologe, 1841-1931, Psychologie der Massen)
Wenn die Kinder nicht nach dem fragen dürfen, was sie interessiert, was sie seltsam oder unwahrscheinlich finden, wenn ihre Fragen ausweichend, zweideutig oder verlogen beantwortet werden, wenn ihre geistige Arbeitskraft dazu ausgenutzt wird, ihnen Kenntnisse beizubringen, die weder kritisiert noch bezweifelt werden dürfen - dann wirkt dies alles direkt und effektiv verdummend.
Die Kinder werden 'Arm im Geiste', sie werden feige, schläfrig, gehorsam: -
sie werden Christen!
(Arnulf Řverland, Das Christentum, die zehnte Landplage)
Das ganze ist so offensichtlich infantil...
(Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychiater, 1856-1939)
[...] die Kinder armer Eltern wurden durch Bestechung zum Christentum bekehrt; und nun versucht man, die armen Leute durch das Angebot medizinischer Hilfe zu bekehren. Es ist schimpflich und höchst verächtlich, Religion für weltlichen Gewinn zu verkaufen.
(Anagărika Dharmapăla, Bedeutender Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933)
Vor allem andern tröstet das Christentum; aber es gibt Seelen, die von Natur aus glücklich sind und die Trost nicht nötig haben. Diese aber macht das Christentum unglücklich und weiter hat es keinen Einfluß auf sie.
(Andre Gide, frz. Schriftsteller, 1869-1951)
Ja, das Christentum ist durch unsühnbare Verbrechen geschändet worden, die sich in dieser Form und Ausdehnung in keiner der anderen hohen Religionen nachweisen lassen. Weder der Islam noch der Buddhismus, noch der Hinduismus haben auch nur entfernt so viele Menschen um ihren Glaubens willen getötet wie die christlichen Kirchen.
(Friedrich Heiler, Religionswissenschaftler)
Gibt denn niemand die Tatsache zu denken, daß von unserem großen Sechsfachgestirn - Goethe, Herder, Klopstock, Lessing, Schiller, Wieland: nie sah die Welt gleichzeitig ihresgleichen! -, daß von diesen
Sechsen n i c h t e i n e r katholisch war; dafür aber drei - die besseren Drei! - e r k l ä r t e F e i n d e jeder positiven Religion, deutlicher: des Christentums?!
(Arno Schmidt, dt. Schriftsteller, 1914-1979)
Als Christ unter 'Heiden' zu leben kann hart sein. Als Christ oder als Jude oder Heide unter Christen zu leben ist viel schlimmer.
(Karlheinz Descher, dt. Autor u. Historiker, *1924)
Das Kristentum ist mir ungeheuer auf die Nerven gegangen, diese Zweijahrtausende sausende Fahrt in die verkehrte Richtung.
(Hans Henny Jahnn, dt. Schriftsteller, 1894-1959)
Columbus
Stellt Columbus als den Schuft dar, der er war - verantwortlich für den Völkermord an den Indianern!
(Marlon Brando, amerikanischer Schauspieler)
Computer
Das Credo des heutigen Menschen lautet: 'Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie.'
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur u. Schauspieler, 1902-1974)
Irren ist menschlich. Aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer.
(Dan Rather, CBS-Fernsehreporter.)
Wenn es im Jahre 1879 schon Computer gegeben hätte,
würden diese vorausgesagt haben, daß man infolge der
Zunahme von Pferdewagen im Jahre 1979 im Pferdemist
ersticken würde.
(John C. Edwards, brit. Zukunftsforscher)
Ein Computer ist ein elektronisches Wunderwerk, das in einer zehntausendstel Sekunde die verwickeltsten
Rechen- und Buchungsoperationen ausführt - und dann die Kontoauszüge mit zehn Tagen Verspätung
verschickt.
(anonym)
Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral.
(John Osborne, engl. Dramatiker, 1921-1994)
Bisher hieß es immer: Computer machen keine Fehler. Dank modernster Hardware wurde jetzt auch dieses Manko beseitigt...
(Holger Lamm über den Pentium)
Windows: Bisher mußten das Betriebssystem und alle weiteren Programme neu installiert werden, wenn
versehentlich eine wichtige Datei gelöscht wurde. In Zukunft reicht schon das versehentliche
Löschen einer unwichtigen Datei.
(von einer Homepage)
Endlich bekommt Windows eine Spracheingabe verpaßt. Diese Spracheingabe erlaubt die Überwachung
des Benutzers: Nach einem Fluch auf irgendein Programm von Microsoft wird sofort der Bildschirm
schwarz.
(von einer Homepage)
Wenn das Automobil denselben Entwicklungszyklus wie der Computer hätte,
würde ein Rolls Royce heute 100 Dollar kosten, eine Gallone Benzin auf eine Million Meilen
verbrauchen und einmal pro Jahr explodieren und dabei alle Insassen umbringen.
(Robert X Cringley, Info World)
Laß den Computer für dich arbeiten, aber werde nie Sklave der technischen Systeme.
(Sergio Pininfarina, italienischer Automobildesigner)
Credo
Das Credo des heutigen Menschen lautet: 'Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie.'
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur u. Schauspieler, 1902-1974)