Zitate & Aphorismen von
Werner Mitsch


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Autor: Werner Mitsch
Zum Autor:Deutscher Aphoristiker, *1936
Literatur: Werner Mitsch bei Amazon.de


Dummheit ist keine Schande.
Hauptsache man hält den Mund dabei.

Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Heute muß die Zukunft Angst vor den Menschen haben.

Mit drei Prozent Zinsen versucht die Bank mein Kapital zu beleidigen.

Denken ist oft schwerer, als man denkt.

Es kommt nicht drauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

Wer seinen Mund nicht halten kann, der wird auch sein Wort nicht halten.

Erst das Böse gibt dem Guten seine Leuchtkraft.

Morgen ist auch ein Tag, sagt der Optimist.

Der Himmel ist nicht an einem bestimmten Ort. Der Himmel ist überall dort, wo Harmonie ist.

Wer die Ursache nicht kennt, nennt die Wirkung Zufall.

Wie soll einer, der das Häßliche nicht kennt, wissen, was schön ist?

Wer sich frei entfalten will, muß viele Ratschläge in den Wind schlagen können.

Eine schöne Frau wäre dumm, wenn sie auch noch klug wäre.

Ignoranz ist nicht wissen, sondern nicht wissen wollen.

Das Eis macht Flüsse im Winter begehbar und Whiskey im Sommer trinkbar.

Kaum hat der Esel ein paar Streifen, schon nennt er sich Zebra.

Mode ist die Uniform der Zivilisten.

Universitäten sind Bildungsstätten, die aus Neunmalklugen Siebengescheite machen.

Wo Kompromisse fehlen, dominieren die Faustregeln.

Wer heute auf die Demokratie schimpft, dem wird morgen der Marsch geblasen.

Gedanken sind wie Haare. Die meisten sind wertlos, sobald sie den Kopf verlassen haben.

Nicht jeder Unternehmer, der stiften geht, ist ein Mäzen.

Es gibt mehr Religionen, als es Wahrheiten geben kann.

Steuern müssen sein. Aber bei der Vergnügungssteuer hört der Spaß auf. Das Wort Kirchensteuer suchte ich bisher in der Heiligen Schrift vergebens.

Die toten Soldaten derer, die den Krieg gewonnen haben, nennt man Helden.

Der Mensch hat die Atombombe erfunden. Keine Maus der Welt käme auf die Idee, eine Mausefalle zu konstruieren.

Das einzig Echte an manchen Menschen ist ihre Falschheit.

Viele Menschen hinterlassen Spuren; nur wenige hinterlassen Eindrücke.

Leute, die mit ihrer Unzufriedenheit zufrieden sind, nennt man Nörgler.

Man sollte viel öfter nachdenken; und zwar vorher.



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