Zitate & Aphorismen von
Friedrich Nietzsche


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Autor: Friedrich Nietzsche
Zum Autor:Deutscher Philosoph, 1844-1900
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Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.
(Der Antichrist)

Etwas kurz gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielen Lang-Gedachten sein.
(Menschliches,Allzumenschliches)

Man sagt nicht 'Nichts!', man sagt dafür 'Jenseits' oder 'Gott'.

Des Mannes Art ist Wille, des Weibes Art Willigkeit.
(Die fröhliche Wissenschaft)

Selten denkt das Frauenzimmer / Denkt es aber, taugt es nichts!

Ist Gott eine Erfindung des Teufels?
(Menschliches)

Gebildet sein heißt:
Sich nicht merken zu lassen, wie schlecht man ist.

Die einen werden durch großes Lob schamhaft, die anderen frech.

Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.

An die dumme Stirne gehört als Argument von Rechts wegen die geballte Faust.
(Menschliches I)

Eine gute Ehe beruht auf dem Talent zur Freundschaft.
(Menschliches I)

Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist.
(Unzeitgemäße Betrachtungen)

Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die Tiefpunkte vermehrt.

Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.
(Menschliches,Allzumenschliches)

Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.
(Also sprach Zarathustra)

Wer von seinem Tag nicht 2 Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. (Menschliches,Allzumenschliches)

Aus der Kriegsschule des Lebens - Was mich nicht umbringt, macht mich härter.
(Götzendämmerung)

Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.

Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist beim Erwachen daran denken, ob man nicht wenigstens einen Menschen an diesem Tage eine Freude machen könne.

Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muß es besitzen.

Der Sinn in den Gebräuchen der Gastfreundschaft ist: das feindliche im Fremden zu lähmen.

Geld ist das Brecheisen der Macht.

Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen.

Was ist das Menschlichste? - Jemandem Scham ersparen.

Der Fanatismus ist die einzige 'Willensstärke', zu der auch die Schwachen gebracht werden können.

Lernen wir besser uns freuen, so verlernen wir am besten, anderen weh zu tun.

Viel von sich reden, kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen.
(Jenseits)

Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will.

'Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.'

Da haben wir es also: Eine kirchliche Ordnung mit Priesterschaft, Theologie, Kultus, Sakrament; kurz, alles das, was Jesus von Nazareth bekämpft hatte...

Zum Christentum wird man nicht geboren, man muß dazu nur krank genug sein.

Ein religiöser Mensch denkt nur an sich.

"Richtet nicht!" sagen sie, aber sie schicken alles in die Hölle, was ihnen im Wege steht.

Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet.

Diese Evangelien kann man nicht behutsam genug lesen.
(Der Antichrist)

Jesus ist das Gegenstück eines Genies : er ist ein Idiot.

Ich kenne den Atheismus durchaus nicht als Ergebnis, noch weniger als Ereignis: er versteht sich bei mir aus Instinkt. Ich bin zu neugierig, zu fragwürdig, zu übermütig, um mir eine faustgrobe Antwort gefallen zu lassen. Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelikatesse gegen uns Denker - im Grunde sogar ein faustgrobes Verbot an uns: ihr sollt nicht Denken!

Zuvieles mißriet ihm, diesem Töpfer, der nicht ausgelernt hatte! Daß er aber Rache an seinen Töpfen und Geschöpfen nahm, dafür, daß sie ihm schlecht gerieten, das war eine Sünde wider den guten Geschmack.
(Zarathrustra IV)

Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber. Wollte dieser Gott nicht auch Richter sein? Aber der Liebende liebt jenseits von Lohn und Vergeltung.
(Zarathrustra IV)

Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns zu verbrennen.
(Jenseits von Gut und Böse)

Das Gebet ist für solche Menschen erfunden, welche eigentlich nie von sich aus Gedanken haben denen eine Erhebung der Seele ungekannt ist oder unbemerkt verläuft.
(Fröhliche Wissenschaft)

Bessere Lieder müßten sie mir singen, daß ich an ihren Erlöser glauben lerne. Erlöster müßten mir seine Jünger aussehen.
(Zarathrusta II, Von den Priestern)

Die Grausamkeit gehört zu den ältesten Festfreuden der Menschheit. Folglich denkt man sich auch die Götter erquickt und festlich gestimmt, wenn man ihnen den Anblick von Grausamkeit anbietet. Und so schleicht sich die Vorstellung in die Welt, daß freiwillige Leiden, die selbsterwälte Marter einen guten Sinn und Wert haben.

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern.

Erziehung: wesentlich das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren zugunsten der Regel.
(Friedrich Nietzsche, Wille zur Macht)

Ich begreife nicht, wozu man nötig hat, zu verleumden. Will man jemanden schaden, so braucht man ja nur über ihn irgend eine Wahrheit zu sagen.

Ihr führt Krieg? Ihr fürchtet euch vor einem Nachbarn? So nehmt doch die Grenzsteine weg - so habt ihr keinen Nachbarn mehr. Aber ihr wollt den Krieg und deshalb erst setztet ihr die Grenzsteine.

Eure falsche Liebe zur Vergangenheit ist ein Raub an der Zukunft.

Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, daß er nur eine Klasse kennt: Feinde.



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