| Die Unmoralische |
Ein Aphorismus ist die zufällige Bekanntschaft mit der eigenen Meinung. (Michael Richter) |
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Zitate 27
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Zitate und Aphorismen, Teil 27
Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Eines der besten Mittel gegen Arroganz ist Seekrankheit. Ein Mensch, der über die Reeling hängt, vergisst seine Allüren.
Wenn ein Ehepaar den gleichen Geschmack hat, so heißt das in den meisten Fällen, daß der Mann seinen verloren hat.
Alle Menschen sind Brüder. Wie Kain und Abel.
Jedes Kalenderblatt ist ein Wertpapier, dessen Kurs wir selbst bestimmen.
Klugheit steckt im Kopf und nicht in den Jahren.
Es gibt gut eingekleidete Dummheiten, wie es sehr gut angezogene Dummköpfe gibt. LiteraturtippHarenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate. Mit über 50.000 Zitaten auf 1.600 Seiten sowohl der umfangreichste als auch der beste Zitatenband auf dem Markt. Ideal für Leute, die beruflich häufig Zitate benötigen. [Das interessiert mich >>>>]
Wenn eine Frau sich die Lippen nachzieht, so ist das, wie wenn ein Soldat sein Maschinengewehr putzt.
Nicht alle, die am Ziel ankommen, sind am Start losgelaufen.
Wenn aus dem Auspuff eines Autos so wenig herauskäme wie aus dem EU-Ministerrat, dann wäre die Welt in Ordnung.
Wenn Frauen nicht mehr wissen, was sie tun sollen, ziehen sie sich aus, und das ist wahrscheinlich das Beste, was Frauen tun können.
Warum Strohköpfe nicht nachdenken? Ein Geistesblitz wäre brandgefährlich.
Am wohlsten fühle ich mich unter sympathischen Verrückten.
Geometrische Grundregel: Je größer der Spießer, desto kleiner das Karo
Auf Neid ist mehr Verlass als auf Solidarität.
Wer Freunde besucht, sieht oft auch seine Bücher wieder.
Wenn man die Entwicklungsgeschichte neuer Ideen verfolgt, so fehlt die Periode der Verhöhnung niemals.
Es gibt drei Arten von Frauen: die Schönen, die Intelligenten und die Mehrheit.
Man sollte nur hinter einer Sache stehen, wenn man sie überblicken kann.
Erinnerungen sind ein goldener Rahmen, der jedes Bild freundlicher macht.
Eine falsche Ansicht zu widerrufen erfordert mehr Charakter als sie zu verteidigen.
Wie man andere in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen.
Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht.
Heimat ist nicht dort, wo man herkommt, sondern wo man sterben möchte.
Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrat an der Zivilisation.
Die Entdeckung Amerikas ist nicht das Verdienst der Amerikaner. LiteraturtippStanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken. Sämtliche Aphorismen des brillanten polnischen Satirikers Stanislaw Jerzy Lec. Dazu Prosa und Gedichte. [Buch bei AMAZON bestellen]
Je gläubiger man in die Zukunft blickt, desto weniger hat man sich in der Vergangenheit umgesehen.
Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten.
Oberflächliches Denken braucht komplizierte Formulierungen, um tiefsinnig zu wirken.
Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.
Im Leben muss man dauernd zwischen Aufrichtigkeit und Höflichkeit wählen.
Was sind das für Eliten, die ihren Selbstwert überwiegend aus ihren Einnahmen und ihrem Vermögen beziehen? Das ist eine sehr einseitige und mir völlig verschlossene Einstellung zur Welt.
Für gute Gedanken braucht es wenig Worte. Nur die schlechten verstecken sich in einem Schwall von Worten.
Frauen würden sich leichter damit abfinden, daß ihr Mann später nach Hause kommt, wenn sie sich wirklich darauf verlassen könnte, daß er nicht früher da ist.
Optimismus ist meist eine Folge ungenügender Information.
Früher war alles besser. Sogar die Zukunft.
(Alexander Eilers)
Führer: stets einer, der die anderen braucht und ihnen weismacht, sie brauchten ihn. LiteraturtippKarlheinz Deschner - Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom. Aphorismen. Die Frankfurter Rundschau über diesen Band: »Wie lebendig Karlheinz Deschner bis heute geblieben ist, legt diese Aphorismen-Sammlung dar, die seinen oppositionellen Geist in tiefen Nuancen zeigt« [Das interessiert mich >>>]
Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.
Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte genießt schon hier seine Hölle.
Je älter man wird, desto mehr liebt man das Anstößige.
Der Mut ist wie ein Regenschirm. Wenn man ihn am dringendsten braucht, fehlt er einem.
Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.
Frauen sind wie Politiker, v o r der Wahl versprechen sie alles, n a c h der Wahl koennen sie sich an n i c h t s erinnern.
Die drei K.: Kinder, Küche, Kirche sind durch die drei B ersetzt: Beruf, Boyfriend, Beziehung
Ehrlich wartet am längsten.
Wenn ein Mann zurückweicht, weicht er zurück. Eine Frau weicht nur zurück, um besser Anlauf nehmen zu können.
Was ist der Mensch? Ein heruntergekommener Baumbewohner.
Ein Snob ist ein Mensch, der für das Beste gerade schlecht genug ist.
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