Die Unmoralische
Aphorismen sind die Lückenbuesser eigener Gedanken.
(Erhard Blanck)
 
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Zitate 26




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Zitate und Aphorismen, Teil 26




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Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen bestimmen, und der andere hat die Wahl.
(Gustav Stresemann, dt. Politiker, 1878-1929)

Wenn es in der Welt logisch zuginge, würden die Männer im Damensitz reiten.
(Rita Mae Brown, Schriftstellerin)

Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind immer so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.
(Bertrand Russell, engl. Philosoph und Sozialkritiker, 1872-1970)

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.
(Franz Kafka, österr. Schriftsteller, 1883-1924)

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
(Wilhelm Freiherr von Humboldt, dt. Philosoph & Politiker, 1767-1835)

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Tun Sie gelegentlich etwas, womit Sie weniger oder gar nichts verdienen. Es zahlt sich aus.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen.
(Birgit Breuel, dt. Politikerin, *1937)

Den Grad der Bildung sollte man auch in Längen - und Breitengraden messen.
(Erhard Blanck)

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
(André Gide, französischer Schriftsteller, 1869-1951)

Eine der fröhlichsten Erfahrungen im Leben ist es, als Zielscheibe zu dienen, ohne getroffen zu werden.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)

Nichts tut der Seele besser, als jemandem seine Traurigkeit abzunehmen.
(Paul Verlaine, franz. Dichter, 1844-1896)

Wer den weitesten Horizont hat, hat meist die schlechteste Aussicht.
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker 1909-1966)

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Stanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken.
Sämtliche Aphorismen des brillanten polnischen Satirikers Stanislaw Jerzy Lec. Dazu Prosa und Gedichte.

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Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen.
(Jules Verne, franz. Schriftsteller, 1828-1905)

Es ist schon eine Auszeichnung, wenn man zwischen Betonköpfen einen Holzkopf hat - denn Holz arbeitet.
(Rainer Barzel, dt. Politiker, *1924)

Ständig zu neuen Dummheiten fähig zu sein, wird allzu häufig für Einfallsreichtum gehalten.
(Gregor Brand, *1957)

Wir sehen mit Grauen ringsherum: Die Leute werden alt und dumm. Nur wir allein im weiten Kreise, wir bleiben jung und werden weise.
(Eugen Roth, dt. Lyriker, 1895-1976)

Es kommt gewiss nicht bloß auf das Äußere einer Frau an. Auch die Dessous sind wichtig. (Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)

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Karl Kraus für Gestresste
Aphorismen aus der Feder des bekannten österreichischen Schriftstellers, 137 S.

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Alte Kunst bestaunen, über neue den Kopf schütteln, oder umgekehrt - beides gilt als Kunstverstand.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich eine miserable Gegenwart in eine gute alte Zeit verwandelt.
(Gustav Knuth, deutscher Schauspieler, 1901-1987)

Leiden ist kein Verdienst. Das Lamm, das sich fressen lässt, stärkt die Ordnung der Wölfe.
(Stefan Heym, dt. Schriftsteller, *1913)

Das Wesen der Unmoral ist die Neigung des Menschen, für die eigene Person Ausnahmen zu machen.
(Jane Addams, amerikan. Sozialpolitikerin u. Pazifistin, 1860-1935)

Vermeidet Blutvergießen. Ein Held honoris causa täte es meinetwegen auch.
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker 1909-1966)

Vergib stets deinen Feinden. Nichts ärgert sie so.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

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Oscar Wilde - Aphorismen
Sämtliche Aphorismen des irischen Schriftstellers in einem Band
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Die Leute können ein Großmaul nicht ausstehen - aber zuhören werden sie ihm immer.
(Muhammad Ali, eigtl. Cassius Clay, ehem. Boxweltmeister, *1942)

Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche.
(Gustav Mahler, österr. Dirigent u. Komponist, 1860-1911)

Der Glaube mag Berge versetzen koennen. Aber das Geld kann sie abtragen lassen.
(Erhard Blanck)

Alt werden ist noch immer die einzige Möglichkeit, lange zu leben.
(Norman Mailer, amerik. Schriftsteller, *1923)

Das deutsche Fernsehen entwickelt sich zielstrebig zu einer Verbrennungsanlage für amerikanischen Kulturmüll.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Freundschaft ist: Dem Freunde auch zu sagen, wenn er aus dem Munde riecht.
(Johannes R. Becher, dt. Schriftsteller, 1891-1958)

Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten.
(Anton Tschechow, russischer Dichter, 1860-1904)

Mit wem man nicht schweigen kann, mit dem soll man auch nicht reden.
(Georg Stemmler)

Wer immer auf sein Recht pocht, bekommt wunde Finger.
(Volker Schlöndorff, deutscher Regisseur, *1939)

Schuld oder Unschuld eines ganzen Volkes gibt es nicht. Schuld ist, wie Unschuld, nicht kollektiv, sondern persönlich.
(Richard von Weizsäcker, 6. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, *1920)

Dummheit, die man bei andern sieht,
wirkt meist erhebend auf's Gemüt.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter, Aphorismen und Reime)

Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer. Und das nennen sie Vaterland.
(Napoleon Bonaparte, franz. Kaiser, 1769-1821)

Die Stoiker geben uns den Rat, unsere Bedürfnisse zu befriedigen, indem wir unsere Wünsche ausschalten. Ebenso könnten wir uns die Füße abschneiden, wenn wir neue Schuhe brauchen.
(Jonathan Swift, engl. Schriftsteller, 1667-1745)

Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt auch das Alter ganz allein.
(Jeanne Moreau, franz. Schauspielerin, *1928)

Scheiterhaufen erleuchten nicht die Finsternis.
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker, 1909-1966)

Wer durch die Brille der Liebe schaut, der hat den Blick der Musen und hält den Buckel seiner Braut für einen zweiten Busen.
(Friedrich Bodenstedt)

Es ist unglaublich, wieviel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheit zu beweisen.
(Christian Friedrich Hebbel, dt. Schriftsteller, 1813-1863)

Macht ein Star aus seinem Alter kein Geheimnis, hat er längst eine Lüge daraus gemacht.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Reich sein an Freuden hängt nicht von der Armut ab, sondern von einem genügsamen, zufriedenen Herzen.
(Jeremias Gotthelf, schwedischer Schriftst. u. Geistlicher, 1797-1851)

Wir sollten unsere eigenen Ideen ebenso kritisch betrachten wie die Ideen, gegen die wir kämpfen.
(Sir Karl Raimund Popper, engl. Philosoph, 1902-1994)

Wenn ein Mann seine Meinung sagt, ist er ein Mann. Wenn eine Frau ihre Meinung sagt, ist sie ein Miststück.
(Bette Davis, amerikan. Schauspielerin, 1908-1989)

Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war.
(Françoise Sagan, französische Schriftstellerin, *1935)

Barfuß zu gehen schickt sich nur für die, die Schuhe besitzen.
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker 1909-1966)

Die Ehe ist eine Institution zur Lähmung des Geschlechtstriebs.
(Gottfried Benn, dt. Lyriker, 1886-1956)

Wenn ein Feind dir Böses angetan hat, schenke jedem seiner Kinder eine Trompete.
(Chinesisches Sprichwort)

Am besten mit Frauen kommen diejenigen Männer aus, die ebenso gut ohne die Frauen auskommen.
(Charles Baudelaire, franz. Schriftsteller, 1821-1867)

Kinder haben noch nie auf ihre Eltern gehört, sie aber stets nachgeahmt.
(James Baldwin, amerikan. Schriftsteller, 1924-1987)

Ich kann nicht verstehen, warum man sich im Fernsehen immer für Störungen entschuldigt, aber niemals für das normale Programm.
(Christa Meves, dt. Psychotherapeutin, *1925)

Es gibt größere Dinge als unser Einkommen, zum Beispiel unsere Ausgaben.
(Robert Lembke, dt. Quizmaster, 1913-1989)

Man ist schlecht beraten, wenn man nur mit Leuten zusammenarbeitet, die nie widersprechen.
(Ludwig Rosenberg, deutscher Gewerkschafter, 1903-1977)

Im Flugzeug essen wir Plastik mit Plastik von Plastik.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Die Dummen sind so dumm , dass sie nicht wissen , dass sie es sind.
(Erhard Blanck)

Nur wer bereut, dem wird verziehen.
(Dante Alighieri, italien. Dichter, 1265-1321)

Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit.
(Oskar Blumenthal, dt. Schriftsteller, 1852-1917)

Er wirft den Kopf zurück und spricht:
"Wohin ich blicke, Lump und Wicht!"
Doch in den Spiegel blickt er nicht.
(Theodor Storm, dt. Schriftsteller u. Dichter, 1917-1888)

Alles beginnt mit der Sehnsucht.
(Nelly Sachs, deutsche Schriftstellerin, 1891-1979)

Ich kenne Zebras, die freiwillig hinter Gittern sitzen, um wie weiße Pferde auszusehen.
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker 1909-1966)

Lieben uns die Frauen, so verzeihen sie uns alles, selbst unsere Vergehen. Lieben sie uns nicht, so verzeihen sie nichts, selbst unsere Tugenden nicht.
(Honore de Balzac, frz. Schriftsteller, 1799-1850)

Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn wir vergessen, was wir gelernt haben. (Lord Halifax, brit. Staatsmann, 1881-1959)

Der Familienurlaub ist die Fortsetzung des Krieges auf anderem Territorium.
(Gabriel Laub, tschechischer Schriftst., *1828)

Die Frauenseele ist für mich ein offenes Buch geschrieben in einer unverständlichen Sprache.
(Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, *1924)

Manche Kinder brauchen weniger die Disziplin eines Klassenzimmers als die einer nachahmungswerten Autorität.
(Christa Schyboll)

Die Gleichgültigkeit gegenüber dem anderen ist der Anfang allen Übels.
(Erika Weinzierl, Historikerin)

Italiener denken immer nur an zwei Dinge. Das andere sind die Spaghetti.
(Catherine Deneuve, franz. Schauspielerin)

Es stimmt, dass Arbeit noch nie jemanden umgebracht hat. Aber warum das Risiko eingehen?
(Ronald Regan, 40. amerikanischer Präsident, *1911)




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