| Die Unmoralische |
Aphorismen sind die Lückenbuesser eigener Gedanken. (Erhard Blanck) |
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Zitate 25
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Zitate und Aphorismen, Teil 25
Seit Jahrhunderten beklagt jede Generation den Verfall der Umgangsformen. Was müssen die Menschen einmal nett zueinander gewesen sein!
Man hat im Leben die Wahl, entweder mit der Masse mitzulaufen oder vor ihr davonzulaufen.
Die mißgestimmten Massen gleichen Nullen, die freilich furchtbar zählen werden, sowie ein neuer Einser ihnen Bedeutung gibt.
Ideologie ist Denkfaulheit. LiteraturtippHarenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate. Mit über 50.000 Zitaten auf 1.600 Seiten sowohl der umfangreichste als auch der beste Zitatenband auf dem Markt. Ideal für Leute, die beruflich häufig Zitate benötigen. [Das interessiert mich >>>]
Der Klügere gibt nach , bis er der Dumme ist.
Frauen waren jahrhundertelang ein Vergrößerungsspiegel, der es den Männern ermöglichte, sich selbst in doppelter Lebensgröße zu sehen.
Konfektion macht Leute. Die Herrschaften werden beim Schneider angefertigt.
Durch das Kaugummi wird man daran erinnert, dass der Mensch eher von einem Rindvieh als vom Affen abstammt.
Man rettet zukünftige Opfer auch dadurch, dass man Leute davon abbringt, zukünftige Täter zu sein.
Komplimente sind wie Parfüm. Sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden. LiteraturtippOscar Wilde - Aphorismen Sämtliche Aphorismen des irischen Schriftstellers in einem Band [Buch bei AMAZON bestellen]
Man kann die Menschen in zwei Gruppen einteilen: Bei der einen ist der Hut für den Kopf da, bei der anderen der Kopf für den Hut.
Ein Premierenabonnement ist noch kein Anzeichen von Kultur.
Kein Mann hat Phantasie genug, die weibliche Vernunft zu begreifen. Deshalb nennt man sie Unvernunft.
Die direkte Folge des einseitigen Spezialistentums ist es, dass heute, obwohl es mehr »Gelehrte« gibt als je, die Anzahl der »Gebildteten« viel kleiner ist als zum Beispiel 1750.
Erfahrungen sind wie Photos: aus Negativem wird Positives.
Kinder suchen immer nach dem Geheimnis jenseits des Spiegels.
Nur wir Erwachsenen begnügen uns mit unserer flachen Vordergründigkeit. LiteraturtippStanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken. Sämtliche Aphorismen des brillanten polnischen Satirikers Stanislaw Jerzy Lec. Dazu Prosa und Gedichte. [Buch bei AMAZON bestellen]
Wenn eine Frau die Wahl hat zwischen Liebe und Reichtum, versucht sie immer, beides auszuwählen.
Denken überzeugt Denkende; darum überzeugt Denken selten.
Kein kluger Mann widerspricht seiner Frau. ER wartet, bis sie es selbst tut.
Wer es nicht in den RTL2-Container schafft, um berühmt zu werden, muss nur behaupten, er habe Sex mit mir gehabt.
Vollendete Tapferkeit besteht darin, ohne Zeugen zu tun, was man vor aller Welt tun möchte.
Auf die Trimmwelle kann eigentlich nur die Faulheitswelle folgen. Mit ihr wird es uns hoffentlich gelingen, einige weitere Wellen auszulassen.
Als Mörder braucht man kein Abi.
Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen!
Est ist nicht leicht zu begreifen, daß man nicht begreift. LiteraturtippMarie von Ebner-Eschenbach - Aphorismen Sämtliche Aphorismen aus der Hand der bekannten österreichischen Schriftstellerin [Buch bei AMAZON bestellen]
Der menschlichen Erkenntnis sind Grenzen gesetzt, aber wir wissen nicht, wo diese liegen.
Die einzige Kunst in der modernen Kunst ist es, sie als solche zu verkaufen.
Es kann einem nichts Schlimmeres passieren, als von einem Halunken gelobt zu werden.
Das wahre Reisen ist einzig und allein von jenen zu lernen, die um des Reisens willen auf die Reise gehen und stets wie bunte Ballons, die sich nie von ihrem Schicksal entfernen, leichten Herzen sind und sagen, ohne zu wissen warum: Auf geht's!
Man kann in der Provence die Kunstdenkmäler systematisch untersuchen, auf Stilreinheit, Baualter und Grundriß; man kann den Olivenhandel statistisch und tabellarisch darstellen, daß es nur so saust vor Zahlen - man kann aber auch in diesem wunderschönen Lande spazierengehen.
Wer immer nur geliebt wird, ist ein Trottel.
Was ist ein Wüstling? LiteraturtippKarl Kraus für Gestresste Aphorismen aus der Feder des bekannten österreichischen Schriftstellers, 137 S. [Buch bei AMAZON bestellen]
Sie machen gute Minen zum bösen Spiel.
Wie viel weniger Menschenblut wäre vergossen worden, wenn wir
uns nicht so früh vom Affen zum Menschen fortentwickelt hätten.
Eine befreite Frau ist die, die vor der Ehe Sex hat und einen Job danach.
Niemanden stört eine Unterbrechung, wenn es Beifall ist.
Die Wahrheit ist oft brutal, die Lüge erst, wenn sie aufgedeckt wird.
Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg.
Früher sind die Menschen für die Freiheit auf die Barrikaden gegangen, jetzt tun sie es für die Freizeit.
Das Komitee ist eine Sackgasse, in die Ideen hineingelockt und dann in Ruhe erdrosselt werden.
Der Mann ist irgendwo im Niemandsland zwischen Mensch und Affe stehen geblieben, wobei er schlechter dran ist als die Affen [...] Obwohl er ausschließlich physisch existiert, ist der Mann nicht einmal als Zuchtbulle geeignet.
Die Natur ist gnädig: Wer viel verspricht, dem schenkt sie zum Ausgleich ein schlechtes Gedächtnis.
Reichtum ist nur dann wirklich schön, wenn man arm ist.
Der Friede hat ebenso viele Siege aufzuweisen wie der Krieg, aber weit weniger Denkmäler.
Junggesellen sind Männer, die sich nicht auf eine einzige Frau versteifen.
Stünde bei uns die Kunst der Konservation höher, hätten wir keinen so hohen Bevölkerungszuwachs.
Wer nicht denken kann, glaubt. Wer Angst vor dem Denken hat, glaubt. Wer glaubt, denken zu können, glaubt. Und das glauben fast alle. LiteraturtippKarlheinz Deschner - Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom. Aphorismen. Die Frankfurter Rundschau über diesen Band: »Wie lebendig Karlheinz Deschner bis heute geblieben ist, legt diese Aphorismen-Sammlung dar, die seinen oppositionellen Geist in tiefen Nuancen zeigt« [Das interessiert mich >>>]
Die kleinste Summe, mit der eine Frau sich begnügt, ist die Größte, die ihr Mann ihr geben kann.
Die Fehler erkennt ein Fremder sofort, die Vorzüge erst sehr viel später.
Der Mensch, der seine Fehler bei anderen entdeckt, kennt kein Erbarmen.
Ich wechsle meine Ehemänner, aber nicht meine Freunde.
Ziehen Sie an oder aus, was Sie wollen! Auch Antimode und Verweigerung von Mode sind längst Mode.
Beim Liebesspiel ist es wie beim Autofahren. Die Frauen mögen die Umleitung, die Männer die Abkürzung.
Mit Statistiken kann man alles beweisen - auch das Gegenteil davon.
Wer nie ganz unten war, der weiß auch nicht, was Glück sein kann.
Die meisten Kranken gehen zum Arzt. Nur die Erkälteten gehen ins Theater oder Konzert.
Was verstehen Männer unter Romantik? Ein Fußballstadion mit Kerzenlicht.
Wenn ein Ehemann seiner Frau keine Geschenke macht, wird sie verstimmt. Wenn er ihr zu viele Geschenke macht, wird sie argwöhnisch.
Man muß einfach reden, aber kompliziert denken - nicht umgekehrt.
Es ist keine Kunst zu sagen: 'Ich bin!'
Jedes gelöste Problem ist einfach.
Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit.
Die utopischen Träume sind oft nur vorzeitige Wahrheiten.
Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod.
Worauf wartest du? Fang jetzt an!
Zuverlässigkeit kann auch darin bestehen, daß jemand regelmäßig versagt.
Die Männer haben ganz falsche Vorstellungen von ihrem Sex-Appeal. Der sitzt nicht dort, wo sie meinen, sondern genau in der Höhe der Brusttasche - dort, wo das Scheckbuch steckt.
Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.
Jeder Mann ist so gut, wie ihn seine Frau macht.
Staunen ist ein unfreiwilliges Lob.
Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.
Seit Einführung des Rettungsschusses drückt der deutsche Polizist gern ein Auge zu.
Das Leben eines Menschen ist wie ein Fluss, einmal ruhig und gelassen und dann aufgebracht und brausend.
Wann ist das Zeitalter von Boygroups vorbei? Wenn Gott aufhört, kleine Mädchen zu machen.
Bisher unbekannte Täter brachen in der Silvesternacht in das Elefantenhaus des Wuppertaler Zoos ein. Entwendet wurde ersten Ermittlungen zufolge nichts.
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