Die Unmoralische
Aphorismen sind die Lückenbuesser eigener Gedanken.
(Erhard Blanck)
 
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Zitate 25




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Zitate und Aphorismen, Teil 25




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Seit Jahrhunderten beklagt jede Generation den Verfall der Umgangsformen. Was müssen die Menschen einmal nett zueinander gewesen sein!
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Man hat im Leben die Wahl, entweder mit der Masse mitzulaufen oder vor ihr davonzulaufen.
(Ingrid Bergman, schwed. Filmschauspielerin, 1915-1982)

Die mißgestimmten Massen gleichen Nullen, die freilich furchtbar zählen werden, sowie ein neuer Einser ihnen Bedeutung gibt.
(Ernst Jünger, dt. Schriftsteller, 1895-1998)

Ideologie ist Denkfaulheit.
(Gerhard Zwerenz, dt. Schriftsteller, *1925)

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Der Klügere gibt nach , bis er der Dumme ist.
(Erhard Blanck)

Frauen waren jahrhundertelang ein Vergrößerungsspiegel, der es den Männern ermöglichte, sich selbst in doppelter Lebensgröße zu sehen.
(Virginia Woolf, engl. Schriftstellerin, 1882-1941)

Konfektion macht Leute. Die Herrschaften werden beim Schneider angefertigt.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Durch das Kaugummi wird man daran erinnert, dass der Mensch eher von einem Rindvieh als vom Affen abstammt.
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, *1926)

Man rettet zukünftige Opfer auch dadurch, dass man Leute davon abbringt, zukünftige Täter zu sein.
(Martin Walser, dt. Schriftsteller, *1927)

Komplimente sind wie Parfüm. Sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

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Oscar Wilde - Aphorismen
Sämtliche Aphorismen des irischen Schriftstellers in einem Band

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Man kann die Menschen in zwei Gruppen einteilen: Bei der einen ist der Hut für den Kopf da, bei der anderen der Kopf für den Hut.
(Jacques Tati, franz. Filmschauspieler & Regisseur, 1907-1982)

Ein Premierenabonnement ist noch kein Anzeichen von Kultur.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Kein Mann hat Phantasie genug, die weibliche Vernunft zu begreifen. Deshalb nennt man sie Unvernunft.
(Eleonora Duse, italienische Schauspielerin, 1858-1924)

Die direkte Folge des einseitigen Spezialistentums ist es, dass heute, obwohl es mehr »Gelehrte« gibt als je, die Anzahl der »Gebildteten« viel kleiner ist als zum Beispiel 1750.
(José Ortega Y Gasset, span. Philosoph, 1883-1955)

Erfahrungen sind wie Photos: aus Negativem wird Positives.
(Alan Aykbourn, engl. Dramatiker)

Kinder suchen immer nach dem Geheimnis jenseits des Spiegels. Nur wir Erwachsenen begnügen uns mit unserer flachen Vordergründigkeit.
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)

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Stanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken.
Sämtliche Aphorismen des brillanten polnischen Satirikers Stanislaw Jerzy Lec. Dazu Prosa und Gedichte.

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Wenn eine Frau die Wahl hat zwischen Liebe und Reichtum, versucht sie immer, beides auszuwählen.
(Marcel Achard, franz. Dramatiker, 1899-1974)

Denken überzeugt Denkende; darum überzeugt Denken selten.
(Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker, *1924)

Kein kluger Mann widerspricht seiner Frau. ER wartet, bis sie es selbst tut.
(Humphrey Bogart, amerikan. Filmschauspieler, 1899-1957)

Wer es nicht in den RTL2-Container schafft, um berühmt zu werden, muss nur behaupten, er habe Sex mit mir gehabt.
(Dieter Bohlen, dt. Produzent, zum Thema "Teppich-Sex")

Vollendete Tapferkeit besteht darin, ohne Zeugen zu tun, was man vor aller Welt tun möchte.
(Francois de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1860)

Auf die Trimmwelle kann eigentlich nur die Faulheitswelle folgen. Mit ihr wird es uns hoffentlich gelingen, einige weitere Wellen auszulassen.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Als Mörder braucht man kein Abi.
(Björn Hergen Schimpf, dt. Moderator, über seine Verpflichtung bei der Bundeswehr nach Abi-Versagen)

Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Est ist nicht leicht zu begreifen, daß man nicht begreift.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Erzählerin, 1830-1918)

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Marie von Ebner-Eschenbach - Aphorismen
Sämtliche Aphorismen aus der Hand der bekannten österreichischen Schriftstellerin

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Der menschlichen Erkenntnis sind Grenzen gesetzt, aber wir wissen nicht, wo diese liegen.
(Konrad Lorenz, österreichischer Verhaltensforscher u. Nobelpreisträger, 1903-1989)

Die einzige Kunst in der modernen Kunst ist es, sie als solche zu verkaufen.
(Erhard Blanck)

Es kann einem nichts Schlimmeres passieren, als von einem Halunken gelobt zu werden.
(Robert Schumann, dt. Komponist, 1810-1856)

Das wahre Reisen ist einzig und allein von jenen zu lernen, die um des Reisens willen auf die Reise gehen und stets wie bunte Ballons, die sich nie von ihrem Schicksal entfernen, leichten Herzen sind und sagen, ohne zu wissen warum: Auf geht's!
(Saul Bellow, amerikan. Schriftsteller u. Nobelpreisträger, *1915)

Man kann in der Provence die Kunstdenkmäler systematisch untersuchen, auf Stilreinheit, Baualter und Grundriß; man kann den Olivenhandel statistisch und tabellarisch darstellen, daß es nur so saust vor Zahlen - man kann aber auch in diesem wunderschönen Lande spazierengehen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Wer immer nur geliebt wird, ist ein Trottel.
(Thomas Mann, dt. Dichter 1875-1955)

Was ist ein Wüstling?
Einer, der auch dort noch Geist hat, wo andere nur Körper haben.
(Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)

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Karl Kraus für Gestresste
Aphorismen aus der Feder des bekannten österreichischen Schriftstellers, 137 S.

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Sie machen gute Minen zum bösen Spiel.
(Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller, *1924)

Wie viel weniger Menschenblut wäre vergossen worden, wenn wir uns nicht so früh vom Affen zum Menschen fortentwickelt hätten.
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)

Eine befreite Frau ist die, die vor der Ehe Sex hat und einen Job danach.
(Gloria Steinem, dt. Schriftstellerin)

Niemanden stört eine Unterbrechung, wenn es Beifall ist.
(Kin Hubbard, eigentl. Frank McKinney, amerikan. Humorist u. Karikaturist, 1868-1930)

Die Wahrheit ist oft brutal, die Lüge erst, wenn sie aufgedeckt wird.
(Erhard Blanck)

Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Früher sind die Menschen für die Freiheit auf die Barrikaden gegangen, jetzt tun sie es für die Freizeit.
(Werner Finck, deutscher Schauspieler, Kabarettist und Schriftsteller, 1902-1978)

Das Komitee ist eine Sackgasse, in die Ideen hineingelockt und dann in Ruhe erdrosselt werden.
(John A. Lincoln)

Der Mann ist irgendwo im Niemandsland zwischen Mensch und Affe stehen geblieben, wobei er schlechter dran ist als die Affen [...] Obwohl er ausschließlich physisch existiert, ist der Mann nicht einmal als Zuchtbulle geeignet.
(Valerie Solanas, US-amerikanische Radikalfeministin und Männerhasserin, 1936-1988)

Die Natur ist gnädig: Wer viel verspricht, dem schenkt sie zum Ausgleich ein schlechtes Gedächtnis.
(Bob Hope, amerikan. Schauspieler u. Komiker, *1903)

Reichtum ist nur dann wirklich schön, wenn man arm ist.
(Jean Anouilh, franz. Dramatiker, 1910-1987)

Der Friede hat ebenso viele Siege aufzuweisen wie der Krieg, aber weit weniger Denkmäler.
(Kin Hubbard, eigentl. Frank McKinney, amerikan. Humorist u. Karikaturist, 1868-1930)

Junggesellen sind Männer, die sich nicht auf eine einzige Frau versteifen.
(Helen Vita, dt. Chansonsängerin u. Kabarettistin, 1928-2001)

Stünde bei uns die Kunst der Konservation höher, hätten wir keinen so hohen Bevölkerungszuwachs.
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)

Wer nicht denken kann, glaubt. Wer Angst vor dem Denken hat, glaubt. Wer glaubt, denken zu können, glaubt. Und das glauben fast alle.
(Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker, *1924)

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Karlheinz Deschner - Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom.
Aphorismen. Die Frankfurter Rundschau über diesen Band: »Wie lebendig Karlheinz Deschner bis heute geblieben ist, legt diese Aphorismen-Sammlung dar, die seinen oppositionellen Geist in tiefen Nuancen zeigt«
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Die kleinste Summe, mit der eine Frau sich begnügt, ist die Größte, die ihr Mann ihr geben kann.
(Marcel Achard, franz. Dramatiker, 1899-1974)

Die Fehler erkennt ein Fremder sofort, die Vorzüge erst sehr viel später.
(Marie Luise Kaschnitz, dt. Schriftstellerin, 1901-1974)

Der Mensch, der seine Fehler bei anderen entdeckt, kennt kein Erbarmen.
(Hans Arndt, dt. Schriftsteller u. Aphoristiker, *1911)

Ich wechsle meine Ehemänner, aber nicht meine Freunde.
(Brigitte Bardot, franz. Schauspielerin, *1934)

Ziehen Sie an oder aus, was Sie wollen! Auch Antimode und Verweigerung von Mode sind längst Mode.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)

Beim Liebesspiel ist es wie beim Autofahren. Die Frauen mögen die Umleitung, die Männer die Abkürzung.
(Jeanne Moreau, franz. Filmschauspielerin, *1928)

Mit Statistiken kann man alles beweisen - auch das Gegenteil davon.
(James Callaghan, Baron of Cardiff, brit. Labour-Parteivorsitzender u. Premierminister, *1912)

Wer nie ganz unten war, der weiß auch nicht, was Glück sein kann.
(Toni Curtis, amerikan. Schauspieler, *1925)

Die meisten Kranken gehen zum Arzt. Nur die Erkälteten gehen ins Theater oder Konzert.
(Heinz Drache, dt. Schauspieler, 1924-2002)

Was verstehen Männer unter Romantik? Ein Fußballstadion mit Kerzenlicht.
(Madonna, eigtl. M. Louise Veronica Ciccone, amerikan. Popsängerin, *1958)

Wenn ein Ehemann seiner Frau keine Geschenke macht, wird sie verstimmt. Wenn er ihr zu viele Geschenke macht, wird sie argwöhnisch.
(Fritz Eckhardt, österr. Schauspieler, Autor u. Regisseur, 1907-1996)

Man muß einfach reden, aber kompliziert denken - nicht umgekehrt.
(Franz-Josef Strauß, dt. Politiker, 1915-1988)

Es ist keine Kunst zu sagen: 'Ich bin!'
Man muß sein.
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)

Jedes gelöste Problem ist einfach.
(Thomas Alva Edison, amerikan. Erfinder, 1847-1931)

Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit.
(Willy Brandt, dt. Staatsmann u. Nobelpreisträger, 1913-1992)

Die utopischen Träume sind oft nur vorzeitige Wahrheiten.
(Alphonse de Lamartine, franz. Lyriker, 1790-1869)

Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod.
(Leonardo da Vinci, ital. Maler, Bildhauer u. Erfinder, 1452-1519)

Worauf wartest du? Fang jetzt an!
(Peter Wrzeciono, dt. Aphoristiker)

Zuverlässigkeit kann auch darin bestehen, daß jemand regelmäßig versagt.
(Amintore Fanfani, ital. Ministerpräsident u. Prof. für Wirtschaftsgeschichte, *1908)

Die Männer haben ganz falsche Vorstellungen von ihrem Sex-Appeal. Der sitzt nicht dort, wo sie meinen, sondern genau in der Höhe der Brusttasche - dort, wo das Scheckbuch steckt.
(Zsa Zsa Gabor, ungarische Filmschauspielerin)

Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.
(Wilhelm Freiherr von Humboldt, dt. Philosoph u. Politiker, 1787-1835)

Jeder Mann ist so gut, wie ihn seine Frau macht.
(Teresa Orlowski, polnische Pornodarstellerin u. Produzentin)

Staunen ist ein unfreiwilliges Lob.
(Edward Young, engl. Politiker)

Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.
(Richard von Schaukal, österr. Lyriker)

Seit Einführung des Rettungsschusses drückt der deutsche Polizist gern ein Auge zu.
(Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker, *1924)

Das Leben eines Menschen ist wie ein Fluss, einmal ruhig und gelassen und dann aufgebracht und brausend.
(Charly Berg)

Wann ist das Zeitalter von Boygroups vorbei? Wenn Gott aufhört, kleine Mädchen zu machen.
(Lou Pearlman, Produzent von O-Town, N'Sync, Natural u. Backstreet Boys über die Trends in der Pop-Musik, 2002)

Bisher unbekannte Täter brachen in der Silvesternacht in das Elefantenhaus des Wuppertaler Zoos ein. Entwendet wurde ersten Ermittlungen zufolge nichts.
(Pressemitteilung der Wuppertaler Polizei vom 2. Januar 2000)




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(C) Markus Gansel
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