| Die Unmoralische |
Gleich nach dem Schöpfer eines guten Satzes kommt der, der ihn zum ersten Mal zitiert.. (Ralph Waldo Emerson) |
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Zitate 20
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Zitate und Aphorismen, Teil 20
Wer ohne die Welt auszukommen glaubt, irrt sich. Wer aber glaubt, daß
die Welt nicht ohne ihn auskommen könne, irrt sich noch viel mehr.
Es ist kein Zufall, dass immer da, wo der Geist als eine Gefahr angesehen wird, als erstes die Bücher verboten, die Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunkmeldungen einer strengen Zensur ausgeliefert werden; zwischen den Zeilen, auf dieser winzigen Schlußlinie des Druckers, kann man Dynamit genug anhäufen, um
Welten in die Luft zu sprengen.
Solange sich ein Mensch einbildet, etwas nicht tun zu können, solange ist es ihm unmöglich, es zu tun.
Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt. LiteraturtippHarenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate. Mit über 50.000 Zitaten auf 1.600 Seiten sowohl der umfangreichste als auch der beste Zitatenband auf dem Markt. Ideal für Leute, die beruflich häufig Zitate benötigen. [>>>>> Das interessiert mich]
Geld ist besser als Armut - wenn auch nur aus finanziellen Gründen.
Es ist schon komisch, daß ein Mann, der sich um nichts auf der Welt Sorgen machen muß, hingeht und eine Frau heiratet.
Ich hätte viele Dinge begriffen, hätte man mir sie nicht erklärt. LiteraturtippStanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken. Sämtliche Aphorismen des brillanten polnischen Satirikers Stanislaw Jerzy Lec. Dazu Prosa und Gedichte. [Buch bei AMAZON bestellen]
Die deutliche Sprache der Gewehre verstehen immer nur die Erschossenen.
Es gehört viel dazu, eine Brücke hinter sich abzureißen, wenn man auch keine vor sich hat.
Je weiter ein Ideal entfernt ist, desto schöner ist es.
Man kann die Erfahrung nicht früh genug machen, wie entbehrlich man in der Welt ist.
Wie einfach wäre das Leben, wenn sich die unnötigen Sorgen von den echten unterscheiden ließen!
Die Kunst des Ausruhens ist Teil der Kunst des Arbeitens.
Schweigen ist ein Argument, das kaum zu widerlegen ist.
Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält. LiteraturtippMarie von Ebner-Eschenbach - Aphorismen Sämtliche Aphorismen aus der Hand der bekannten österreichischen Schriftstellerin [Buch bei AMAZON bestellen]
Mit bösen Worten, die man ungesagt herunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben.
Wir fressen einander nicht, wir schlachten uns bloß.
Für mich ist ein Unrecht, ein Verbrechen, vor fünfhundert, tausend, fünfzehnhundert Jahren genauso lebendig und empörend wie ein Unrecht, ein Verbrechen, das heute geschieht oder erst in tausend, in fünftausend Jahren.
Wenn die Schlachthöfe Glaswände hätten, wäre jeder Vegetarier.
Es gibt Dinge, die muß man tun, sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck.
Gibt dir jemand einen sogenannten guten Rat, so tue grade das Gegenteil,
und du kannst sicher sein, daß es in neun von zehn Fällen das Richtige ist.
Blicke in dein Inneres! Da drinnen ist eine Quelle des Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, solange du nicht aufhörst nachzugraben.
Abdanken bedeutet, einen Vorteil um einen größeren Vorteil aufzugeben. LiteraturtippAmbrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch. Gesellschaftskritisches Wörterbuch eines Zynikers. Ledereinband, 551 Seiten. [Buch bei AMAZON bestellen]
Staatsmänner schweben mit beiden Beinen fest über den Tatsachen.
Sardinen wissen, daß Gleichmachen mit Kopfabschneiden beginnt.
Jeder Säugling sollte sich so früh und so gründlich wie möglich mit einem Fernsehgerät beschäftigen,
denn später hat er ja auch nichts anderes.
Was mich erschreckt ist nicht die Zerstörungskraft der Bombe, sondern die Explosivkraft des menschlichen Herzens zum Bösen!
Wer in der Liebe Wunder erwartet, vergisst, dass der das Grösste schon hat. LiteraturtippKarlheinz Deschner - Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom. Aphorismen. Die Frankfurter Rundschau über diesen Band: »Wie lebendig Karlheinz Deschner bis heute geblieben ist, legt diese Aphorismen-Sammlung dar, die seinen oppositionellen Geist in tiefen Nuancen zeigt« [Das interessiert mich >>>]
Nur wenige Führungskräfte sehen ein, daß sie letztendlich nur eine Person führen müssen. Diese Person sind sie selbst.
Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern.
Die Gefährdung der heutigen Menschheit entspringt nicht so sehr ihrer Macht, physikalische Vorgänge zu beherrschen, als ihrer Ohnmacht, das soziale Geschehen vernünftig zu lenken.
Es ist besser, Ehrungen zu verdienen und nicht geehrt zu sein, als geehrt zu sein und es nicht zu verdienen.
Es gibt niemanden, auf den man sich hundertprozentig verlassen kann, aber es gibt viele, auf die man sich hundertprozentig nicht verlassen kann.
Allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift wird.
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.
Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.
Wenn man einem Menschen vertrauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht vertrauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.
Immer wird es Eskimos geben, die den Eingeborenen von Belgisch-Kongo
Verhaltensregeln für die Zeit der großen Hitze geben werden.
Notiert euch nicht die Gedanken, die euch am Schreibtisch kommen, sondern die, die
euch auf dem Klo kommen.
Man wird alt, wenn man spürt, dass die Neugierde nachlässt.
Frauen, die wenig Reize haben, neigen besonders zur Tugendhaftigkeit.
Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die
Probleme herumzureden, als sie anzupacken.
Es gibt hohe Stellungen, die man am leichtesten in gebückter Haltung erreicht.
Verurteile niemanden, bevor du nicht in seiner Lage warst.
Nichts ist gefährlicher als zwei Menschen auszusöhnen; sie zu entzweien ist viel sicherer und leichter.
Wenn man nicht glaubt, braucht man eine Bestätigung. Wenn man glaubt, braucht man keine Bestätigung mehr.
Je mehr Würde man für eine Sache aufwendet, desto würdeloser ist sie gewöhnlich.
Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh, und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird.
Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist,
merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.
Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten
seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.
Jeder würde sein eigenes Leben gleich viel schöner finden, wenn er aufhörte, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.
Vielleicht besteht die einzige Würde des Menschen in seiner Fähigkeit, sich achten zu können.
Wenn du recht betrübt bist, daß du meinst, kein Mensch auf der Welt könne dich trösten, so tue
jemandem etwas Gutes, gleich wird es besser sein.
Es ist leichter, zum Mars vorzudringen, als zu sich selbst.
Früher war die Naturwissenschaft ein Mittel zur Abwendung von Naturkatastrophen. Heute zur Anwendung.
Frauen sind nicht etwa die besseren Menschen;
sie hatten bisher nur nicht so viel Gelegenheit, sich die Hände schmutzig zu machen.
Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
So ehrlich kann ein Mensch gar nicht sein, daß er sich nicht selbst belügt.
Der Spezialist ist in seinem winzigen Weltwinkel vortrefflich zu Hause; aber er hat keine Ahnung von dem Rest.
Niemand heilt durch Jammern seinen Harm.
Der Historiker ist ein Reporter, der überall dort nicht dabei war, wo etwas passiert ist.
Von der Geburt bis zum 18. Geburtstag braucht eine Frau gute Eltern, von 18-35 gutes Aussehen, von 35-55 Persönlichkeit und ab 55 Kohle.
Gib einem Hungernden einen Fisch, so wird er einen Tag lang satt.
Lehre ihn fischen, und er wird nie mehr hungern.
[...xxx...]
Sein Gewissen war rein, er benutzte es nie.
Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
1,9 Prozent sind rechnerisch gesehen auch noch rund zwei Prozent.
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