Die Unmoralische
Der Aphorismus ist wie die Biene mit Gold beladen und mit einem Stachel versehen.
(Carmen Sylva)
 
  Homepage   Gästebuch   email   News  
Zitate 15




Startseite
- Das Hauptauswahlmenü -
Neben weiteren Zitaten findest Du dort fiese Witze über Lady Di, Chroniken über dumme Gauner, dämliche Gesetze und verpasste Weltuntergänge, schockierende Bundeswehranekdoten und vieles mehr...

Weitere Zitate:
1 ~ 2 ~ 3 ~ 4 ~ 5 ~ 6 ~
7 ~ 8 ~ 9 ~ 10 ~ 11 ~ 12 ~ 13 ~ 14 ~ ~



Suchbegriffe:
[AMAZON.de nach
Büchern durchsuchen]

Zitate und Aphorismen, Teil 15



Man kann einen Menschen einen Lügner, Betrüger, Schurken nennen, er wird es hinnehmen - wenn man ihn aber einen schlechten Autofahrer nennt, wird er rabiat.
(Tony Curtis, amerikan. Schauspieler, *1925)

Es ist schwerer, Gefühle, die man hat, zu verbergen, als solche, die man nicht hat, zu heucheln.
(François Herzog La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)

Bild Literaturtipp
Französische Moralisten. La Rochefoucauld, Vauvenargues, Montesquieu, Chamfort.
Dieser Band enthält die Aphorismensammlungen von La Rochefoucauld, Chamfort und Vauvenargues. 712 Seiten.
[Buch bei AMAZON bestellen]



Wer morgens vor neun auf der Straße anzutreffen ist, der ist nichts und wird nichts.
(Conrad Ahlers, dt. Journalist u. Politiker, 1922-1980)

Das Halbverstandene und Halberfahrene ist nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind.
(Theodor Adorno, dt. Philosoph u. Soziologe, 1909-1969)

Die beste Fitneßübung ist das rechtzeitige Aufstehen vom Eßtisch.
(Giorgio Pesetti)

Wo es den Rednern an Tiefe fehlt, da gehen sie in die Breite.
(Charles de Montesquieu, frz. Staatsphilosoph, 1689-1755)

Der Satz des Pythagoras umfaßt 24 Worte, das Archimedische Prinzip 67, die Zehn Gebote 179, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 - und allein Paragraph 19a des deutschen Einkommensteuergesetzes 1862 Worte.
(Erwin Huber, bayerischer Finanzminister, *1946)

Gut ist der Vorsatz, aber die Erfüllung schwer.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Besser allein sich langweilen als in Gesellschaft. Man kann ungenierter gähnen.
(Ludwig Marcuse, dt. Literaturkritiker u. Philosoph, 1894-1971)

Bild Literaturtipp
Das große Handbuch der Zitate von A - Z
Thematisch geordnete Zitate auf 1136 Seiten. Ein ideales Nachschlagewerk für unter 30 DM.
[Buch bei AMAZON bestellen]



Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es, was Menschen erst wirklich zum Menschen macht.
(Albert Schweitzer, evangel. Theologe, Arzt u. Philosoph, 1875-1965)

Wir denken alle viel zuwenig daran: Zärtliches Berühren, liebevolles Streicheln, sanftes Massieren voller Zuneigung können eine medizinische Hilfe sein, wenn jemand krank ist.
(Hademar Bankhofer, dt. Fernsehmoderator)

Diktatoren verstopfen den Kritikern den Mund mit Knebeln, Demokraten tun das mit Kaviar.
(Gabriel Laub, tschech. Schriftsteller u. Satiriker, *1928)

Wer zu Handeln versäumt, ist noch keineswegs frei von Schuld. Niemand erhält seine Reinheit durch Teilnahmslosigkeit.
(Siegfried Lenz, deutscher Schriftsteller, *1925)

Selbst wenn alle Fachleute einer Meinung sind, können sie sehr wohl im Irrtum sein.
(Bertrand Russell, engl. Mathematiker u. Philosoph, 1872-1970)

"Und ich habe mich so gefreut!" sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Erzählerin, 1830-1916)

Bild Literaturtipp
Marie von Ebner-Eschenbach - Aphorismen
Sämtliche Aphorismen aus der Hand der bekannten österreichischen Schriftstellerin
[Buch bei AMAZON bestellen]



Gesunder Menschenverstand in ungewöhnlichem Maße ist das, was die Welt Weisheit nennt.
(Samuel Taylor Coleridge, engl. Dichter und Philosoph, 1772-1834)

Folge niemals der Menge.
(Bernard Mannes Baruch)

Schreiben ist die Onanie der Intellektuellen.
(Beatrice, Autorin - aus dem Buch "Wo die Nacht den Tag umarmt")

Vertrauen wird dadurch erschöpft, daß es in Anspruch genommen wird.
(Berthold Brecht, dt. Schriftsteller, 1898-1956)

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein, muß man vor allem ein Schaf sein.
(Albert Einstein, dt.-am. Wissenschaftler, 1879-1955)

Die Ungebildeten haben das Unglück, das Schwere nicht zu verstehen, dagegen verstehen die Gebildeten häufig das Leichte nicht, was ein noch viel größeres Unglück ist.
(Franz Grillparzer, österreichischer Schriftsteller, 1791-1872)

Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)

Die Empfindlichkeit einer Mimose steht in keinem Verhältnis zur Empfindlichkeit eines Beamten.
(Edmund Kreuzner, Journalist u. Hörfunkautor)

Bild Literaturtipp
Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate.
Mit über 50.000 Zitaten auf 1.600 Seiten sowohl der umfangreichste als auch der beste Zitatenband auf dem Markt. Mit knapp 98 DM leider auch der teuerste. Ideal für Leute, die beruflich häufig Zitate benötigen.
[Buch bei AMAZON bestellen]

Der Reiche hat nie das schöne Gefühl, die letzte Rate zu zahlen.
(Peter Gall)

Wer einen Fehler gemacht hat und nicht korrigiert, der begeht einen zweiten.
(Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v.Chr.)

Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.
(Anatole France, frz. Schriftsteller, 1844-1924)

Wer dir sagt, er hätte noch nie gelogen, dem traue nicht, mein Sohn!
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Grafiker, 1832-1908)

Die Feder ist das mächtigste Instrument des kleinen Mannes.
(Lord Byron, engl. Dichter, 1788-1824)

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.
(Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1724-1804)

Es ist wichtiger, etwas im kleinen zu tun, als im großen darüber zu reden.
(Willy Brandt, dt. Politiker u. Friedensnobelpreisträger, 1913-1993)

Versuchungen sind wie Vagabunden: Wenn man sie freundlich behandelt, kommen sie wieder und bringen andere mit.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch die Vernachlässigung kleiner Dinge.
(Wilhelm Busch , dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1908)

Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde.
(chinesisches Sprichwort)

Neid ist die deutsche Form der Anerkennung.
(Aus einem Leserbrief an die Zeitschrift HörZu)

Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.
(Theodor Fontane, dt. Schriftsteller, 1819-1889)

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Es liegt in der Natur, vernüftig zu denken und unlogisch zu handeln.
(Anatole France frz. Schriftsteller, 1844-1924)

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)

Nie hat ein Dichter die Natur so frei ausgelegt wie ein Jurist die Wirklichkeit.
(Jean Giraudoux, frz. Schriftsteller und Diplomat, 1882-1944)

Lernen wir besser uns freuen, so verlernen wir am besten, anderen weh zu tun.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Engel? Geflügel für Menschenfresser.
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Schriftsteller, 1909-1966)

Bild Literaturtipp
Stanislaw Jerzy Lec - Sämtliche unfrisierte Gedanken.
Sämtliche Aphorismen des brillanten polnischen Satirikers Stanislaw Jerzy Lec. Dazu Prosa und Gedichte.
[Buch bei AMAZON bestellen]



Es wäre besser an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsorte für die Elenden zu vermehren.
(Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

Wenn wir fehlerfrei wären, würde es uns nicht so viel Vergnügen bereiten, sie an anderen festzustellen.
(Horaz, römischer Dichter, 65-8 v. Chr.)

Ich glaube nicht, daß Worte den Lauf der Dinge aufhalten werden. Aber ich meine doch, daß sie gesprochen werden müssen, damit nicht spätere Generationen - wenn es solche überhaupt gibt - unsere Periode für wahnsinnig halten.
(Max Born, dt.-brit. Physiker u. Nobelpreisträger, 1882-1970)

Ich glaube nicht an die Kollektivschuld. Die Schuldigen sind schuldig, aber die Kinder der Schuldigen sind Kinder.
(Elie Wiesel, jüd. Schriftsteller, *1928)

Man weiß selten was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war.
(Françoise Sagan, frz. Schriftstellerin, *1935)

Kirchen und Telekom - haben sie nicht viel gemeinsam?
Haben sie nicht beide ihr Monopol verloren?
(Harald Schmidt, dt. Entertainer)

Von den Menschen verkannt zu werden, ohne Verbitterung zu spüren -- ist das nicht auch eine Eigenschaft des Edlen?
(Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v. Chr.)

Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
(Francis Picabia, frz. Maler, 1879-1953)

Männer sind wie ein Armreif: Leicht behämmert passen sie sich am besten an.
(Trude Hesterberg, dt. Schauspielerin u. Kabarettistin, 1892-1967)

Heutzutage kennen die Leute vor allem den Preis und nicht den Wert.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)

Bild Literaturtipp
Oscar Wilde - Aphorismen
Sämtliche Aphorismen des irischen Schriftstellers in einem Band
[Buch bei AMAZON bestellen]



Mit dem Wort 'Zufall' gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck.
(Laplace, frz. Astronom u. Mathematiker, 1749-1827)

Konjunkturprognosen sind die erstoßenen Kinder der Wettervorhersage.
(Karl Garbe, dt. Satiriker u. Essayist, *1927)

Das Fernsehen macht die Klugen klüger und die Dummen dümmer.
(Marcel Reich-Ranicky, dt. Literaturkritiker, *1920)

Es gab noch nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden.
(Benjamin Franklin, amerikan. Politiker, 1706-1790)

Wir kümmern uns nicht, daß wir nicht dagewesen sind, ehe wir geboren wurden. Warum uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?
(Karl Julius Weber)

Der einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist, ihr nachzugeben.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)

Durch das Fernsehen wird kein Mensch, aber wahrscheinlich viel Geist getötet.
(Alfred Biolek, dt. TV-Moderator u. Jurist, *1934)

Stellt Columbus als den Schuft dar, der er war - verantwortlich für den Völkermord an den Indianern!
(Marlon Brando, amerikan. Schauspieler, *1924)

Jedes Problem erlaubt zwei Standpunkte: unseren eigenen und den falschen.
(Channing Pollock, amerikan. Dramatiker, 1880-1937)

Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.
(Pearl S. Buck, amerikanische Schriftstellerin, 1892-1973)

Denn früh belehrt ihn die Erfahrung: Sobald er schrie, bekam er Nahrung.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1908)

Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt.
(Blaise Pascal, frz. Philosoph, Mathematiker u. Physiker, 1623-1662)

Ich kann die Welt nicht verändern, aber einen einzelnen Menschen, mich selber.
(Karlheinz Böhm, dt. Schauspieler, *1928)

Sie finden sich jedoch in anderen Bereichen als der Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie, z.B. in der Frage: wie sinnvoll ist es, mit beträchtlichen Aufwand, zu repräsentativen Aussagen über die Fluktuationsquote der saarländischen Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten in der Textilbranche im Jahr 1973 zu gelangen?
(Albert Martin, 'Die empirische Forschung in der Betriebswirtschaftslehre')

Frei ist der Mensch, der ohne Begründung eine Einladung ablehnen kann. Oder: wer ohne zu kränken sagen kann, ich habe keine Lust.
(Johannes Gross, dt. Journalist & Publizist, 1932-1999)

Der Besitz macht uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht.
(Jean Paul, deutscher Dichter, 1763-1825)

Aber da ich kurz zuvor gesagt habe, unsere Vorfahren sollten uns zum Muster dienen, so gelte als erste Ausnahme, daß man nicht ihre Fehler nachahmen muß.
(Cicero, röm. Staatsmann u. Redner, 101-43 v. Chr.)

Sprich leise und höflich, aber trage stets einen dicken Knüppel bei dir.
(Theodor Roosevelt, 26. Präs. d. USA, 1858-1919)

Man hat nur dann ein Herz, wenn man es hat für andere.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)

Als Gott die Welt erschuf, da schuf er den Mann und das Weib, nicht Herrn und Knecht, nicht Juden und Christen, nicht Arme und Reiche.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)

Nichts nehmen die Menschen so übel, als wenn sie keine Einladung bekommen.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)

Konzentrier' Dich darauf, Sachen besser und nicht größer zu machen.
(Life's little InstructionBook)

Alle reden vom Zeit totschlagen, dabei schlägt die Zeit uns tot.
(Alphonse Allias)

Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, daß das Unwahrscheinliche eintreten kann!
(Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v.Chr.)




Hat Ihnen der Besuch dieser Seiten Spaß gemacht? Dann empfehlen Sie diese Homepage doch auch Ihren Freunden!

Diese Seite weiterempfehlen

  Homepage   Gästebuch   email   News  



Seite zurückSeite vor


Suchbegriffe:
In Partnerschaft mit Amazon.de
AMAZON nach weiteren Büchern durchsuchen





(C) Markus Gansel
URL: http://www.unmoralische.de/zitate/zitate15.htm