Die Unmoralische
I can not see the light you're seeing,
I have my own thoughts to believe in,
I will not heed the words you're hearing,
I will not be accused, my liberty abused
You choose the cross that you are bearing.
(Nazareth, I will not be led)
 
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Atheistische Zitate 4




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Zitate und Aphorismen über Religion, Kirche und Moral, Teil 4



Ich war aber in dieser Zeit allmählich dahin gekommen, einzusehen, daß dem alten Testament - mit seiner offensichtlich falschen Weltgeschichte, mit seinem babylonischen Turm, mit dem Regenbogen als Zeichen usw. und seiner Art, Gott Gefühle eines rachedurstigen Tyrannen zuzuschreiben - nicht mehr Glauben zu schenken sei als den heiligen Schriften der Hindus oder dem Glauben irgendeines Wilden.
(Charles Darwin, engl. Naturforscher, 1809-1882)

Die Bibel berichtet mehr als hundertmal von durch Gott befohlenem Mord und Völkermord sowie von 600 weiteren Morden und Massenmorden und rund 1000 Zorn- u. Strafaktionen eines blindwütigen Gottes.
(Peter Fürer, schweizer Autor, 'Was die Kirchen verheimlichen')



Stollbergs Inferno Literatur-Tipp:
M.S. Salomon - Stollbergs Inferno
Der Atheist und Religionskritiker Jan Stollberg stirbt und findet sich zu seiner maßlosen Überraschung in der katholischen Vorhölle wieder, wo er zusammen mit anderen kritischen Geistern von geläuterten NS-Schergen bewacht und gequält wird. Der unmittelbar bevorstehende Abtransport Ludwig Feuerbachs zur "Himmlischen Rampe" wird für eine Gruppe Gepeinigter zum Anlaß, die höllischen Zustände nicht länger widerstandslos zu akzeptieren - sie planen den Sturz und den Tod Gottes...
Urteil: Teuflisch gut
>>> Das interessiert mich


Wird man es für möglich halten, daß es bei den Papisten Gerichtshöfe gegeben hat, die so schwachsinnig, niederträchtig und barbarisch waren, arme Bürger zum Tode zu verurteilen, die kein anderes Verbrechen begangen hatten, als in der Fastenzeit Pferdefleisch gegessen zu haben? Dieses Vorkommnis ist nur zu wahr: ich halte ein solches Urteil in Händen...
(Voltaire, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1694-1778)

Lass den Teufel in die Kirche, und schon steigt er auf die Kanzel.
(Sprichwort aus Lettland)

Wer an einen Glauben glaubt,
der lässt andere für sich glauben.
(Friedrich Georg Jünger, dt. Schriftsteller, 1898-1977)

Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht.
(Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

Was ein Mensch glaubt
und woran er zweifelt
ist gleich gezeichnend
für die Stärke seines Geistes.
(Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen)

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Marie von Ebner-Eschenbach - Aphorismen
Sämtliche Aphorismen aus der Hand der bekannten österreichischen Schriftstellerin

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Religionen sind Fertighäuser für arme Seelen.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Ein jeder kann bei mir glauben, was er will, wenn er nur ehrlich ist. Was die Gesangsbücher angeht, so steht einem jeden frei zu singen: 'Nun ruhen alle Wälder' oder dergleichen dummes oder törichtes Zeug mehr. Aber die Priester müssen die Toleranz nicht vergessen, denn ihnen wird keine Verfolgung gestattet werden.
(Friedrich der Große, Entscheidung über einen Gesangsbuchstreit)

Was kümmert die Kirche die Tyrannei mißratener Könige, sofern sie an deren Macht teilhat!
(Claude Adrien Helvetius, franz. Philosoph, 1715-1771)

Glauben heißt: Dinge für wahr halten, für die es keine Parallele und keinen Beweis gibt und die jemand verkündet, der über kein Wissen verfügt.
(Ambrose Bierce, amerikan. Schriftsteller, 1841-1914)

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Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch.
Gesellschaftskritisches Wörterbuch eines Zynikers. Ledereinband, 551 Seiten.

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Viele, vielleicht die meisten Menschen scheuen sich, gröbsten Betrug gerade auf dem für sie »heiligsten« Gebiet anzunehmen. Gleichwohl wurde nie gewissenloser, nie häufiger gelogen und betrogen als im Bereich der Religion.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor, aus: »Kriminalgeschichte des Christentums«)

Religion: Versicherung im Diesseits gegen Feuer im Jenseits.
(Robert Lembke, dt. Journalist, Quizmaster und Fernsehmoderator, 1913-1989)

Der gemeine Mann betrachtet die Religion als richtig, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.
(Seneca, römischer Philosoph, 4-65 n.Chr.)

Es gibt keine Menschen, die sich besser verstehen als Priester und Soldaten.
(Napoleon, frz. Kaiser, 1769-1821)

Der Klerus schützt das keimende Leben. Wenn Hunderttausende junger Menschen zu Dreck und Brei zerfetzt werden, tritt der Klerus nicht dagegen auf ... Aber Fahnen und Kanonen segnen.
(Ernst Kreuder, dt. Schriftsteller, 1903-1972)

Sowenig man die Liebe den Prostituierten anvertrauen darf, sowenig die Religion den Pfaffen.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Vor dem Sieg des Christentums verlangt man, daß der Staat keinen zu einer bestimmten Gottesverehrung zwingen darf, dann aber verlangt man im dem gleichen Ton, daß er alle zur eigenen Gottesverehrung der Christen zwingen muß, und zwar mit Anwendung aller Gewalt.
(Carl Schneider, Theologe)

Ging ein Hund tausend Stund zur Kirche, er wär doch ein Hund.
(Freidank, fahrender Spruchdichter oberdt. Herkunft, gest. 1233, 'Bescheidenheit')

Je geringer der geistliche Einfluß der Kirchen wird, desto hartnäckiger suchen sie ihre politischen un sozialen Positionen auszubauen. Je weniger Gläubige es gibt, desto herrschsüchtiger verlangen Staat und Gesellschaft den Lippendienst der Bürger.
(Rudolf Augstein, dt. Publizist, Hg. des Magazins 'Der Spiegel', 1923-2002)

Wann bist du eigentlich lieb, lieber Gott?
(Wolfgang Borchert, dt. Dichter, 1921-1947, 'Draußen vor der Tür')

Wenn Heiligkeit genügen würde, um die Welt zu erlösen, dann wäre die Welt offenbar schon längst erlöst worden.
(Aldous Huxley, engl. Schriftsteller u. Kulturhistoriker, 1894-1963, 'Geblendet in Gaza')

Ebenso wie der ein schlechter Soldat ist, dessen einziges Ziel darin besteht, der Gefangennahme zu entkommen, ist jener ein schlechter Christ, dessen einziges Ziel ist, der Hölle zu entgehen.
(Evelyn Waugh, engl. Schriftsteller, 1903-1966)

Mit dem Ende des 'Dritten Reiches' schlägt die Stunde der Reinwäscher. ... Die Weißwäscherei gelingt meist so vollkommen, daß sich braune Uniformen zu weißen Westen verwandeln.
(Ernst Klee, 'Die SA Jesu Christi')

Allein an einem Morgen ermordeten die Ustascha in der orthodoxen Kirche des Dorfes Glina mehr als 700 Serben auf brutale Weise. Die Mordtaten wurden nicht nur von den örtlichen römisch-katholischen Priestern unterstützt, sondern von zahlreichen Priestern und Mönchen begannen, die an der Spitze von Mordkommandos standen.
(Nino Lo Bello, amerikan. Soziologe und Journalist, 1921-, 'Der Vatikan und die Juden')

Ein einziger der in der Ustascha tätig gewesenen Angehörigen des katholischen Klerus wurde zur Verantwortung gezogen, keiner vom Vatikan seines Priesteramtes entkleidet, keiner exkommuniziert.
(Nino Lo Bello, amerik. Soziologe und Journalist, 1921-, 'Der Vatikan und die Juden')

Nur zu oft sind die Götter bloße Drahtpuppen ihrer Priester.
(Christoph Martin Wieland, dt. Schriftsteller, 1733-1813)

Wo Gott eine Kapelle hat, baut der Teufel eine Kirche daneben.
(Deutsches Sprichwort)

Fragt man sich doch überhaupt, warum der Herr nur seinen Jüngern erschien und nicht auch seinen Anklägern und Richtern, vor denen er den Glauben an seine Auferstehung ja viel wirksamer hätte begründen können.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Du bist! du bist! sagt Lavater. Du bist!!
Du bist!! du bist!!!! Du bist, Herr Jesus Christ!!!!
Er wiederholte nicht so heftig Wort und Lehre,
wenn es ganz just mit dieser Sache wäre.
(Goethe, Auf Lavaters Lied eines Christen an Christus geschrieben)

Die Grausamkeit gehört zu den ältesten Festfreuden der Menschheit. Folglich denkt man sich auch die Götter erquickt und festlich gestimmt, wenn man ihnen den Anblick von Grausamkeit anbietet. Und so schleicht sich die Vorstellung in die Welt, daß freiwillige Leiden, die selbsterwählte Marter einen guten Sinn und Wert haben.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Wir sollen glauben, weil unsere Urväter geglaubt haben. Aber diese unsere Ahnen waren weit unwissender als wir, sie haben an Dinge geglaubt, die wir heute unmöglich annehmen können. Die Möglichkeit regt sich, daß auch die religiösen Lehren von solcher Art sein könnten.
(Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychater, 1856-1939)

Die Christen werden mit Volksmärchen aus Arabien, Chaldäa, Assyrien, Ägypten, Babylon, Persien, Kanaan aufgezogen.
(Anagărika Dharmapăla, Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933)

Man raubt, stiehlt, lügt, plündert. Wie aber nennt man's? Kolonisieren, zivilisieren, Kultur verbreiten. Man mordet, meuchelt, massakriert. Die 'logificatio post festum' aber nennt es: Seelsorge, Christentum, Dienst am Ideal. So sind denn die Ideale nur Masken der Bestie Mensch. Wehe jedem, der dieses Spiel ernst nimmt. Wehe jedem, der daran glaubt.
(G. Lessing, dt. Dichter, 1729-1781)

Das ist der Grundgedanke: daß wir alle schlecht wären, hielten wir uns nicht an die christliche Religion. Mir scheint es, daß der größte Teil der Menschen, die sich daran gehalten hatte, außerordentlich schlecht war. Es ergibt die seltsame Tatsache, daß die Grausamkeit um so größer und die allgemeine Lage um so schlimmer waren, je stärker die Religion in ihrer vollen einer Zeit und je fester der dogmatische Glaube war.
(Bertrand Russell, brit. Philosoph, Mathematiker u. Sozialkritiker, 1872-1970; Warum ich kein Christ bin)

Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als der, der alle Antworten weiß.
(Chuang Tsu)

Moralisten sind Leute, die sich jedes Vergnügen versagen, außer jenem, sich in das Vergnügen anderer Leute einzumischen.
(Bertrand Russell, Philosoph, Mathematiker u. Sozialkritiker, 1872-1970)

Man fragte einmal jemanden, ob es wahre Atheisten gäbe. Glauben Sie, erwiderte er, daß es wahre Christen gibt?
(Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

Gott ist nur ein erdachtes Wort, die Welt uns zu erklären.
(Alphonse de Lamartine, Lyriker der frz. Romantik, 1790-1869)

Nec tempora perde precando! - Verliere keine Zeit durch Beten!
(Ovid, röm. Dichter, 43 v. Chr. - 18 n. Chr.)

Jesus ist das Gegenstück eines Genies : Er ist ein Idiot.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Erst schielt dies christlich frömmelnde Geschmeiß
nach vollen Brüstchen und nach drallen Wädchen
und dann - schreibts Andachtsbücher und Traktätchen!
(Arno Holz, deutscher Schriftsteller, 1863-1929)

Ein anderer verderblicher Brauch, der mein Kindergemüt in Aufruhr versetzte, war das beständige Beten zum arabischen Gott Jehovah. Ich kniete nieder, um zu beten, ebenso, wie die christlichen Knaben es taten, aber meine innere Stimme verbot mir, ein Kriecher zu sein, und jetzt bin ich glücklich, daß ich mein Gewissen nicht an eine despotische Gottheit versklavt habe.
(Anagărika Dharmapăla, Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933)

Ich bin sicher, käme Jesus heute, würde er von der Kirche nicht erkannt, sondern wahrscheinlich verfolgt und wieder zu Tode gemartert werden.
(Henry Miller, amerikan. Schriftsteller, 1891-1980)

Pfaffen haben zwei Hände: eine zum nehmen und eine zum festhalten.
(Deutsches Sprichwort)

Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten, wenn man fest daran glaubt.
(Japanisches Sprichwort)

Mancher hat das Evangelium im Munde und den Teufel im Herzen.
(Deutsches Sprichwort)

Heirate und du bist wohlauf für eine Woche! Schlachte ein Schwein und du bist wohlauf für einen Monat! Werde Priester und du bist versorgt fürs ganze Leben.
(Polnisches Sprichwort)

Nehmt euch vor einem Ochsen vorn, vor einem Esel hinten und vor einem Mönch von allen Seiten in acht!
(Britisches Sprichwort)

Die Hölle ist nicht so heiß, wie sie der Pfaffe macht.
(Deutsches Sprichwort)

Gott schickt uns das Fleisch, aber der Teufel die Köche.
(Italienisches Sprichwort)

Besser mit Klugen in die Hölle als mit Narren ins Paradies.
(Bulgarisches Sprichwort)

Wer sich an die Kirche lehnt, dem fällt leicht ein Götze auf den Kopf.
(Deutsches Sprichwort)

Keine Religion hat der, der keine Humanität hat.
(Arabisches Sprichwort)

Die erste Kirche hatte hölzerne Kelche und goldene Priester; die neue Kirche hat hölzerne Priester und goldene Kelche.
(Schweizer Sprichwort)

Der Standpunkt, Glockengeläute sei eine heilige Sache, ist sicher überholt. Schließlich darf heute auch nicht jeder Atheist aus Freude an der Nichtexistenz Gottes drei Böllerschüsse abgeben.
(Joachim Kahl, dt. Theologe u. Philosoph, *1941)

Jedes Ding hat zwei Seiten, Fanatiker sehen nur die eine.
(Helmut Walters, dt. Aphoristiker, *1930)

Du weißt es, die Religionen sind wie die Leuchtwürmer: Um zu leuchten, bedürfen sie der Dunkelheit.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Es ist selten, daß ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.
(Oswald Spengler, dt. Kultur- u. Geschichtsphilosoph, 1880-1936, Gedanken)

Missionare in der Heimat kommen mir immer wie Seeräuber auf Urlaub vor.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß selbst Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander.
(Julian, römischer Kaiser, 331-363, genannt: Apostata, der Abtrünnige)

Das Beste was das Christentum hervorgebracht hat sind seine Ketzer.
(Ernst Bloch, dt. Philosoph, 1885-1977)

Einziger Grund, warum ich kein Kommunist bin: die Kommunisten. Der Grund, warum ich kein Christ bin: das Christentum.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Ohne Kirche - keine Hölle.
(Max Frisch, schweiz. Schriftsteller, 1911-1991)

Wenn die Bibel vielen heutigen Menschen suspekt geworden ist, so doch nicht zuletzt, weil die Seelenhirten sie schonungslos gequetscht und geschüttelt haben, um für jeden privaten Bedarf ein Pflästerchen und ein Trostbonbon, um für jeden noch so politischen Bedarf die passende Auslegung zu finden.
(Rudolf Augstein, dt. Publizist u. Herausg. d. 'Spiegel', 1923-2002)

Wenn ein spanischer Bischof politische Hinrichtungen segnet, ist er kein Bischof mehr und kein Christ, ja nicht einmal ein Mensch; dann ist er ein Hund, genau so gut wie jeder, der von der hohen Warte einer Ideologie aus die Hinrichtung befiehlt, ohne die Arbeit selbst zu verrichten.
(Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)

Die größten Gaukler der Weltgeschichte.
(Ernst Haeckel, dt. Naturforscher u. Philosoph, 1834-1919; über die Päbste)

Das Christentum ist die Religion der Sklaven; der Priester ist der Sklavenhalter, und die Sklaven sind die armen Sünder, die niederknieen und zu einem Gott beten, der auf ihre Gebete nicht hören wird.
(Anagărika Dharmapăla, Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933)

Die Religiosität führt sich biologisch auf die langanhaltende Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit des kleinen Menschenkindes zurück, welches, wenn es später seine wirkliche Verlassenheit und Schwäche gegen die großen Mächte des Lebens erkannt hat, seine Lage ähnlich wie in der Kindheit empfindet und deren Trostlosigkeit durch die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmächte zu verleugnen versucht.
(Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychiater, 1856-1939)

Die Offenbarung Gottes in der Bibel folgt nicht einmal aus christlichen Begriffen. Wenn er sich offenbaren wollte, so hätte er vermöge seiner Liebe, die es ihm nicht erlaube, die Menschen irre zu führen, und vermöge seiner Allmacht, die es ihm möglich machte, ein Buch liefern zu müssen, welches über alle Mißdeutung erhaben war und von jedem erfaßt werden konnte.
(Friedrich Hebbel, dr. Schriftsteller & Dichter, 1813-1863, Tagebücher)

Gott müßte die Frömmigkeit so zuwider sein wie einem ehrenhaften Menschen die Schmeichelei.
(Karl Peltzer, österr. Schriftsteller)

Wenn die Menschen von Gott reden, so kommen sie mir vor wie Lichtenbergs Kahlenberger Bauern, die, wenn ein Messer fehlt, dafür ein Stück Holz in die Scheide stecken, damit diese nicht leer sei.
(Grillparzer, österr. Schriftsteller, 1791-1872; Studien zur Philosophie und Religion)

Bibel : Das heilige Buch unserer Religion, im Unterschied zu den falschen und profanen Schriften, auf denen alle anderen Glaubenslehren beruhen.
(Ambrose Bierce, amerikan. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914)

Sie glaubt an Gott, aber sie glaubt auch, daß das Radio wegen den winzigen Leuten dadrin funktioniert.
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, *1935)

Es ist höchste Zeit, sich wieder zum Atheismus zu bekennen.
(Friedrich Dürrenmatt, schweizer. Dramatiker u. Erzähler, 1921-1990)

Die beste aller möglichen Welten ist eine Welt ohne Religion.
(John Adams, zweiter Präsident der U.S.A., 1735-1826)

Endlich kommt noch hinzu, daß der Gott, welcher Nachsicht und Vergebung jeder Schuld, bis zur Feindesliebe, vorschreibt, keine übt, sondern vielmehr ins Gegenteil verfällt ... bis auf jene wenigen Ausnahmen, welche durch die Gnadenwahl, man weiß nicht warum, gerettet werden. Diese aber beiseite gesetzt, kommt heraus, als hätte der liebe Gott die Welt geschaffen, damit der Teufel sie holen solle; wonach er denn viel besser getan haben würde es zu unterlassen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)

Wenn ein Christ wirklich kritisch ist, ist er kein Christ mehr. Er müßte ja alles über Bord werfen, was er glaubt, was ihm vorgeschrieben wird zu glauben.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Glauben heißt auf etwas zu vertrauen, von dem du weißt, dass es nicht existiert.
(Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1903)

Die guten Christen sind am gefährlichsten - man verwechselt sie mit dem Christentum.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Der Glaube, Jesus und seine Sache könnten nicht tot sein, ließ tief in ihnen das Bild eines Jesus entstehen, der wieder bei ihnen war, beziehungsweise schlug um in die Gewißheit, daß er lebe, und diese Gewißheit brach sich Bahn in psychogenen Visionen, in denen sie das Ersehnte und Erträumte dann auch sahen.
(Theologe Kessler, in: Sucht den Lebenden nicht bei den Toten)

Christentum bedeutet heute zum großen Teil Paulus.
(G. Ricciotti, Theologe)

Ist es nicht seltsam, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben?
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742-1799)

Das Neue Testament ist das Produkt neurotischer Spießer. Die menschliche Sexualität gilt nicht als Quelle von Lust, sondern als Quelle von Angst, nicht als Medium der Liebe, sondern als Medium der Sünde. Alles Naturhafte und Körperliche wird - teils offen, teils versteckt - geächtet.
(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

Die Christen lieben ihre Nächsten nicht. Und sie lieben sie nicht, weil sie an den anderen nie wirklich geglaubt haben. Die Geschichte lehrt uns, daß sie ihn, wo sie ihm begegnet sind, bekehrt oder vernichtet haben.
(Octavio Paz, mexik. Schriftsteller u. Nobelpreisträger, 1914-1998; Essays I)

Das Christentum unterscheidet sich von anderen Religionen durch seine größere Bereitschaft zu Verfolgungen.
(Bertrand Russell, brit. Philosoph u. Mathematiker, 1872-1970)

Daß Glaube etwas ganz anderes sei als Aberglaube, ist unter allem Aberglauben der größte.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Religion ist für die meisten etwas, woran man glaubt, weil man glaubt, daß der andere daran glaubt.
(Hjalmar Söderberg, schwed. Schriftsteller, 1869-1941)

Ich kann auch wirklich nicht einsehen, wie jemand wünschen kann, daß das Christentum wahr wäre, denn wäre es das, so würde die klare Sprache des Textes erweisen, daß Menschen die nicht Glauben, auf ewig bestraft würden, und das würde meinen Vater, meinen Bruder und beinahe alle meine besten Freunde einschließen. - Dies ist eine verdammungswürdige Doktrin.
(Charles Darwin, britischer Naturforscher u. Begründer der Evolutionstheorie, 1809-1882)

Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde.
(Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Philosoph, 1875-1965)

Statt sich beim Humoristen über seine Gottlosigkeit sollten sich manche lieber bei Gott über ihre Humorlosigkeit beklagen.
(Hans Hermann Kersten, dt. Schriftsteller, 1900-1996)

Wenn die Vertreter der Kirche Christen sind, dann bin ich kein Christ; und umgekehrt.
(Leo N. Tolstoi, russ. Dichter, 1828-1910)

Religion ist Gottes Werk, vom Teufel perfektioniert.
(Sir Peter Ustinov, engl. Schriftsteller, Regisseur u. Schauspieler, 1921-)

Die Religion ist eine Art geistiger Fusel, in dem die Sklaven des Kapitals ihre Menschenwürde und ihren Anspruch auf eine halbwegs menschenwürdige Existenz ersäufen.
(Wladimir Iljitsch Lenin, sowjet. Politiker, 1870-1924, Sozialismus und Religion)

Den baren Unsinn zu glauben, ist ein Privileg des Menschen.
(Konrad Lorenz, österr. Verhaltensforscher und Nobelpreisträger, 1903-1989)

Es ist für mich ebenso leicht, zu glauben, daß das Weltall sich selber geschaffen hat, als daß ein Schöpfer des Weltalls sich selber schuf, nein vielleicht sogar leichter, denn das Weltall existiert in sichtbarer Form und schafft sich selbst im Fortschreiten ständig neu, während ein Schöpfer dieses Weltalls eine Hypothese ist.
(George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker u. Nobelpreisträger, 1856-1950)

Nach der kirchlichen Morallehre wäre es nur konsequent, wenn der Papst das Zölibat für alle Menschen fordert.
(Ulla Schmidt, dt. Politikerin u. SPD-Bundestagsabgeordnete)

Es kommt fast für jeden Menschen der Augenblick, wo die überkommene und angelernte Religion von ihm abfällt wie der Mörtel von der Wand. Erziehung, Haus und Familie, religiöses Milieu, alles kann nichts helfen, denn es muß so kommen, damit der Mensch er selbst wird.
(Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Philosoph, 1875-1965)

Der Schein einer Religion überhebt sie der Mühe, wirklich eine zu besitzen.
(Jean-Jaques Rousseau, Brief an Erzbischof Beaumont, 1762)

Wenn man mir sagt, es gebe Dinge, die über unsere Vernunft hinausgehen, so kann mich das nicht veranlassen, Unsinn zu glauben. Zweifellos gibt es Dinge, die über unsere Vernunft gehen; aber ich verwerfe kühn alles, was ihr widerstreitet, und alles, was gegen sie verstäßt.
(Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

Seine Meinung für den Willen Gottes auszugeben, seinen Glauben unter Androhung der Todesstrafe und ewiger Seelenqualen anderen aufzuzwingen, ist bei einigen Menschen zum höchsten Grad an Geistesdespotismus geworden; umd diesen beiden Drohungen zu widerstehen, wurde bei anderen zur letzten Anstrengung der natürlichen Freiheit.
(Voltaire, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1694-1778)

Wir leben in einem Lande, in dem einer zum Verbrecher wird, wenn er JENEN lästert, den niemand kennt.
(Hans Henny Jahnn, dt. Schriftsteller, 1894-1959)

Das Christentum braucht nur ein Jahrtausend in seiner Geschichte zurückzublättern: im Anfang war es wohl die Güte, die diese Religion hat zu gebären helfen - zur Macht gebracht hat sie die Gewalt.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Ich glaube, ich bilde mir sogar ein, daß ich zehnmal mehr "Religion", meinetwegen nenn's auch 'Christentum', im Leibe habe, als sämtliche Konsistorialräte Preußens zusammengenommen. Aber grade, weil ich so viel 'Religion', so viel wahres 'Christentum' in mir verspüre, bin ich gegen unsere kirchliche Luderpfaffenwirtschaft! Ich verwerfe jegliches Dogma! Zwischen mich und mein Gefühl soll sich nichts, aber auch nichts drängen! Das wäre wahrhaftig das Letzte, worin ich fremde Einmischung dulden würde. Ich bin also aus Religion gegen die Religion!
(Arno Holz, dt. Schriftsteller, 1863-1929)

Ein skeptischer Katholik ist mir lieber als ein gläubiger Atheist.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Die Heiden haben das Leben vergöttert, die Christen den Tod.
(Germaine de Staël, franz. Schriftstellerin, 1755-1817)

Der Glaube an die Erbsünde hat die wahre Erbsünde geschaffen. Das Christentum predigte so lange die Bösheit der menschlichen Natur, bis diese wirklich böse wurde.
(Richard Graf von Coudenhove-Kalergi, österr. Politiker u. Publizist, 1894-1972)

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
(André Gide, französischer Schriftsteller, 1869-1951)

Besser mit Klugen in die Hölle, als mit Narren ins Paradies.
(Bulgarisches Sprichwort)

NeuHumanismus ist entweder die Alternative der Religion oder ihr dienend untergeordnet.
(T.S. Eliot, amerik.-engl. Schriftsteller, 1888-1965)

NeuDie erlaubte Bösartigkeit Andersgläubigen, Heiden, Atheisten gegenüber ist ein fester Bestandteil der Regulative dieser Kultur, die sich bei uns auf Christus beruft.
(Alexander Mitscherlich, dt. Psychoanalytiker, 1908-1982)

NeuNiemand ist ein ärgerer Feind des Christentums als das Christentum.
(Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-1996)

NeuNun lehrt eine fast zweitausendjährige Erfahrung, daß die christlichen Herrscher Verträge gebrochen, Gedanken geknechtet, die menschliche Gewissensfreiheit vergewaltigt, und das sie getötet und gefoltert und versklavt haben.
(Rudolf Augstein, dt. Publizist u. Herausg. d. 'Spiegel', 1923-2002)

NeuGott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, nicht der Gott der Philosophen und Gelehrten.
(Blaise Pascal, frz. Philosoph, Mathematiker u. Physiker, 1623-1662)

NeuDer Segen der Natur wird vernichtet durch den Segen Roms.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1908)

NeuWenn man ihre Heiligenlegenden liest, findet man die Namen von tausend heiliggesprochenen Verbrechern.
(Helvetius, frz. Philosoph, 1715-1771)

NeuSchicksal der Kirche? Kein Elefant verfault an einem Tag.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

NeuUnd ich werde mich bis in den Tod hinein weigern, die Schöpfung zu lieben, in der Kinder gemartert werden.
(Albert Camus, frz. Schriftsteller, 1913-1960)

NeuVon 1813 an attackierten die Päbste jede neue Verfassung - die österreichische, französische, belgische - als 'gottlos'.
Warum? Weil sie es wie Atheisten wagten, Gewissensfreiheit, Pressefreiheit, freie parlamentarische Institutionen, für die alle unangesehen ihrer Religion oder Religionslosigkeit wählen durften, und völlige Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz zu garantieren.
(Peter de Rosa: Gottes erste Diener - Die dunkle Seite des Pabsttums)

NeuWer mit dem Kreuz auf einen 'Feind' eindringt, hat eine Waffe in der Hand, kein Kreuz mehr.
(Martin Walser, dt. Schriftsteller, *1927)

NeuDer größte Einwand gegen jede Lehre sind die Lehrer.
Religionsstifter wählen deshalb gern die Methode der göttlichen Offenbarung. Da ist dann die Lehre vom Himmel gefallen, was alle Kritik an ihr ausschließt.
(Alfred Polgar, österr. Schriftsteller, 1873-1955)

Neu...Man muß den Mut haben, laut auszusprechen, daß es für die Menschen besser ist, keinen Glauben zu haben, als nur einen Glauben um des Glaubens willen.
(Friedrich Sieburg, dt. Schriftsteller, 1893-1964)

NeuDurch Sündigen gewinnst du Kraft, und durch gewaltsames Nichtsündigen entkräftest du dich.
(Ricarda Huch, dt. Schriftstellerin, 1864-1947)

NeuEs gäbe wenig Gläubige auf der Welt, kennten sie ihre Glaubensgeschichte so gut wie ihr Glaubensbekenntnis.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

NeuKinder werden zur Taufe gebracht wie zur Schluckimpfung.
(Rudolf Augstein, dt. Publizist u. Herausg. d. 'Spiegel', 1923-2002)

NeuGlaube ist eine Krücke für jene, die Gewißheit wünschen, die einen Sinn im Leben finden wollen, ohne den Mut zu haben, diesen eigenständig zu suchen.
(Erich Fromm, amerikan. Psychoanalytiker dt. Herkunft, 1900-1980)

NeuÄrgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)

NeuWenn Männer Kinder bekämen, wäre die Abtreibung längst ein Sakrament.
(Lore Lorentz, dt. Kabarettistin, 1920-1994)

NeuEs trägt der echte Christ den Glauben nicht am Rocke und hängt die Frömmigkeit nicht an die große Glocke.
(Jean Baptiste Molière, frz. Komödiendichter u. Schauspieler, 1622-1673)

NeuIm Gleichnis Christi ist die enge Pforte und der schmale Weg, der zum Leben führt, der des guten Lebenswandels; die weite Pforte und der breite Weg, den viele wandeln, ist die Kirche.
(Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1714-1788)

NeuViele Christen wären gewiss sehr betrübt darüber, wenn man jetzt eine neue älteste Handschrift eines der Evangelien finden würde, bei der am Anfang geschrieben stünde: Eine Komödie.
(Gregor Brand)

NeuVon Nichts kann man nicht leben, hört man oft, besonders vom Pfarrer. Und gerade die Pfarrer bringen es zuwege: das Christentum existiert nicht, - aber sie leben davon.
(Sören Kierkegaard, dänischer Theologe und Philosoph, 1813-1855)

NeuDer entsetzliche Unsinn des Mythus von einem Gotte, der sich für den Ungehorsam eines seiner Geschöpfe durch furchtbare Martern an seinem Sohne rächt, ist viele Jahrhunderte nicht bemerkt worden. Die größten Geister wie Galilei, Newton, Leibniz haben auch nicht einen Augenblick darüber nachgedacht, daß die Wahrheit solcher Legenden bezweifelt werden könnte.
(Gustave Le Bon, frz. Psychologe, 1841-1931, Psychologie der Massen)

NeuWarum sind die Frommen, die Andächtigen, so hart, so widerlich, so ungesellig? Sie haben sich zu leisten auferlegt, was ihnen nicht natürlich ist. Sie leiden, und wenn man leidet, macht man andere leiden.
(Diderot, Rameaus Neffe)

NeuWenn die Pfaffen nicht Tyrannen der Fürsten sein können, begnügen sie sich damit, ihre Schmeichler zu werden.
(Charles Baron de Montesquieu, frz. Philosoph u. Staatswissenschaftler, 1689-1755)

NeuDie Bibel ist ein Buch, von Menschen geschrieben, wie alle Bücher. Von Menschen, die etwas anders waren als wir, weil sie in etwas anderen Zeiten lebten, etwas simpler in manchen Stücken waren als wir, dafür aber auch sehr viel unwissender. Also ein Buch, worin manches Wahre und manches Falsche, manches Gute und manches Schlechte enthalten ist.
(G.C. Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742-1799)

NeuHeute beim Aufstehen kam mir der Gedanke, wie es doch recht merkwürdig ist, daß gerade die Völker, denen die Sonne besonders heiß auf den Schädel brennt, sie als Gott verehren. Alle Sonnen- u. Feueranbeter wohnten im heißen Süden, wie die Assyrer, Phönizier, Perser. Den Völkern des Nordens ist dieser Kult nicht in den Sinn gekommen, und doch hat man in unserem Klima gewiß mehr Grund zur Dankbarkeit und Freude, wenn die seltene Sonne am Himmel sich zeigt, als da, wo sie sengende Glut und oft Gefahr und Verderben bringt. Aber die alten Germanen verehrten nicht die Sonne, sondern den Blitz und den Donner. Auch hierin zeigt sich die Hundenatur der Menschen. Sie lieben und verehren den, vor dem sie sich fürchten.
(Bismarck, preuß.-dt. Staatsmann, 1815-1898, zu Arthur von Brauer)

NeuDas gefährlichste aller Bücher in weltgeschichtlicher Hinsicht, wenn durchaus einmal von Gefährlichkeit die Rede sein sollte, ist doch wohl unstreitig die Bibel, weil wohl kein anderes Buch so viel Gutes und Böses im Menschengeschlecht zur Entwicklung gebracht hat.
(Goethe, zu Johann Daniel Falk, 10.11.1810)

NeuDas ganze ist so offensichtlich infantil...
(Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychiater, 1856-1939)

Neu[...] die Kinder armer Eltern wurden durch Bestechung zum Christentum bekehrt; und nun versucht man, die armen Leute durch das Angebot medizinischer Hilfe zu bekehren. Es ist schimpflich und höchst verächtlich, Religion für weltlichen Gewinn zu verkaufen.
(Anagărika Dharmapăla, Bedeutender Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933)

NeuVor allem andern tröstet das Christentum; aber es gibt Seelen, die von Natur aus glücklich sind und die Trost nicht nötig haben. Diese aber macht das Christentum unglücklich und weiter hat es keinen Einfluß auf sie.
(Andre Gide, frz. Schriftsteller, 1869-1951)

NeuDie Behauptung, das Christentum habe einen erhebenden Einfluß auf die Moral, kann nur aufrechterhalten werden, wenn man sämtliche historischen Beweise ignoriert oder fälscht.
(Bertrand Russell, brit. Philosoph, Mathematiker u. Sozialkritiker, 1872-1970, 'Warum ich kein Christ bin')

NeuEs hilft nichts, zu sagen, dies sei alles nur bildlich gesprochen; das glaube ich mehr als gern. Gott ist überhaupt bildlich. Wenn wir aber nach diesem Bild geschaffen sind, dann muß dies Bild dieselben Organe haben, die wir haben, leider auch Geschlechtorgane. Ich kann nicht begreifen, daß es frömmer oder weniger blasphemisch sei, sich den lieben Gott als Kastraten vorzustellen.
(Arnulf Řverland,norwegischer Schriftsteller, 1889-1968, 'Rede im Gericht')

NeuUnd der Grund, aus dem der Kirche täglich mehr und mehr Leute fortlaufen, was nur zu begrüßen ist, liegt eben hierin: daß viele Diener dieser Kirche nur noch viel zu reden, aber wenig zu sagen haben.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

NeuMan wird nicht schlecht, wenn man aufhört an Gott zu glauben; man wird nicht einmal natürlicher - allenfalls wird an behutsamer im Urteilen - und duldsamer gegen lästige Wahrheiten.
(Hans Henny Jahnn, dt. Schriftsteller, 1894-1959)

NeuMan warf Montezuma vor, daß er Gefangene seinen Göttern opfere: was würde er wohl gesagt haben, wenn er ein Autodafé gesehen hätte?
(Voltaire, frz. Schriftsteller u. Philosoph, 1694-1778)

NeuAbgesehen davon aber bin ich fest überzeugt, daß man jedem die Freiheit lassen muß, das zu glauben, was er für glaubhaft hält. Die Menschen mögen also an die Unsterblichkeit glauben; ich habe nichts dagegen, vorausgesetzt, daß sie mich nicht verfolgen.
(Friedrich der Große, König von Preußen, 1712-1786)

NeuWas aber wird Gott mit denjenigen machen, die nichts von seinem Sohn gehört haben? Wird er Taube bestrafen, weil sie nichts hören konnten?
(Denis Diderot, frz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

NeuWas ist Ketzerei?
- Die Meinung aller, die nicht so denken wie wir.
(Friedrich der Große, König von Preußen, 1712-1786)

NeuMöglicherweise ist diese Welt die Hölle eines anderen Planeten.
(Aldous Huxley, engl. Schriftsteller u. Kulturhistoriker, 1894-1963)

NeuIn dieser Welt gibt es nur zwei Sorten Menschen - intelligente Menschen ohne Religion und religiöse Menschen ohne Intelligenz.
(Abu'l-Ala-Al-Ma'arri, arabischer Dichter und Schriftsteller, 973-1057)

NeuEin Glaube ist nicht wahr, nur weil er nützlich ist.
(Henri Frédéric Amiel, schweizer. Dichter u. Philosoph, 1821-1881)

NeuBeten? Ich? Niemals! Ich bin Atheistin.
(Sarah Bernhardt, eigentl. Henrietta Rosine Bernard, franz. Schauspielerin, 1844-1923)

NeuKeine Philosophie, keine Religion hat jemals eine so frohe Botschaft in die Welt gebracht wie die gute Nachricht des Atheismus.
(Annie Wood Besant, engl. Philosophin u. Theosophin, 1847-1933)

NeuDie Realität ist das, was übrig bleibt, wenn man aufhört zu glauben.
(Philip K. Dick, amerikan. Science-fiction Autor, 1928-1982)

NeuGott ist die aufs Lächerlichste vermenschlichte Erfindung der ganzen Menschheit. In den Jahrmilliarden, die unsere Erde alt ist, sollte sich Gott erst vor 4000 Jahren den Juden und vor knapp 2000 Jahren den Christen offenbart haben, mit deutlicher Bevorzugung der weißen Rasse unter Vernachlässigung der Schwarzen, der Gelben und der Rothäute? Auf solche Märchen kann ich mühelos verzichten.
(Claire Goll, frz.-dt. Schriftstellerin, 1891-1977)

NeuEs gibt keine Götter, keine Teufel, keine Engel, keinen Himmel und keine Hölle. Es existiert nur die rein materielle Welt. Die Religion ist nichts als Mythos und Aberglaube, der die Herzen verhärtet und den Geist versklavt.
(Anne Nicol Gaylor, amerikan. Separatistin u. Mitgründerin der 'Freedom From Religion Foundation')

NeuVom philosophischen Standpunkt aus betrachtet sind die unsittlichen Bräuche der Geistlichkeit weitaus weniger gefährlich als ihre Tugenden.
(Edward Gibbon, engl. Historiker, 1737-1784)

NeuFrauen schulden keiner einzigen Religion Dank für auch nur einen Impuls der Freiheit.
(Susan Brownell Anthony, amerikanische Pionierin der Frauenbewegung, 1820-1906)





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Markus Gansel, last updated 07.01.2005
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